Schweizer Grönland-Expedition 1912 - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Grönland-Durchquerung Pioniertat einer Schweizer Expedition

700 Kilometer Extremtour: Vor 100 Jahren schafften es zwei Schweizer und zwei Deutsche, das grönländische Inlandeis zu durchqueren. Ihre Pionierleistung geriet weitgehend in Vergessenheit - ein bislang unveröffentlichtes Tagebuch schildert die Dramen, die sie unterwegs erlebten.
1 / 15

Die Teilnehmer der Schweizer Grönland-Expedition: Hans Hössli, 29, Roderich Fick, 26, Karl Gaule, 24, und Alfred de Quervain, 33, gelang von Juni bis August 1912 die zweite Durchquerung des Inlandeises überhaupt.

Foto: ETH-Bibliothek
2 / 15

Arktis-Abenteurer Fick (l.) und Hössli mit Schlittenhunden: 29 der Tiere hatten sie für ihre drei Holzschlitten dabei.

Foto: ETH-Bibliothek
3 / 15

Gefährliche Spaltenzone: Es ist ziemlich gefährlich, die Region in Westgrönland, wo die Expedition begann, zu begehen.

Foto: ETH-Bibliothek
4 / 15

Karte des Depots an der grönländischen Ostküste: Mit dieser Skizze mussten die Schweizer damals das Vorratslager finden, um eine Überlebenschance zu haben - die Suche dauerte mehrere Tage.

Foto: Stephan Orth
5 / 15

Kajak von Roderich Fick im grönländischen Baustil: Mit solchen Booten konnten die Teilnehmer im August 1912 nach Tasiilaq gelangen, den größten Ort der grönländischen Ostküste.

Foto: Stephan Orth
6 / 15

Alte Kondensmilchdosen in einer Ausstellung zur Expedition in Zürich: Solche Konserven hatte die Forschergruppe dabei - 125 Gramm Milch pro Tag und Person standen auf dem Speiseplan des Expeditionsarztes Hans Hössli.

Foto: Stephan Orth
7 / 15

Original-Theodolit der Expedition von 1912 in einer Ausstellung des Zürcher FocusTerra-Instituts: Erstmals konnte ein präzises Höhenprofil des Inlandeises erstellt werden.

Foto: Stephan Orth
8 / 15

Die damals verwendete Ausrüstung war erheblich sperriger als das, was man heute für eine solche Tour braucht.

Foto: Stephan Orth
9 / 15

Expeditionstagebuch von Roderich Fick: Erstmals zitiert SPIEGEL ONLINE aus dem Dokument, das jahrzehntelang ungelesen in einem alten Holzschrank lag.

Foto: Stephan Orth
10 / 15

Testsitzen im selbstgebauten Kajak: Zur Vorbereitung auf die Tour gehörte auch Paddeltraining.

Foto: Familie Orth
11 / 15

Mit Segelschlitten in Westgrönland: Auf einigen der insgesamt 700 Kilometer wurde Windkraft zur Fortbewegung genutzt.

Foto: ETH-Bibliothek
12 / 15

Der Expeditionsleiter bei der Arbeit mit einem Windmesser: Der Schweizer Geophysiker Alfred de Quervain ist in seinem Heimatland bis heute ein gefeierter Forscher.

Foto: ETH-Bibliothek
13 / 15

Fast in Sicherheit: Am 1. August 1912 gelangte Alfred de Quervain (M.) mit dem Kajak nach Tasiilaq - mit der Hilfe von Inuit, die die erschöpften Expeditionsteilnehmer auf ihren letzten Kilometern begleiteten.

Foto: ETH-Bibliothek
14 / 15

Ostgrönland: In den vergangenen 100 Jahren hat sich hier landschaftlich wenig verändert - das Eis allerdings ist zurückgegangen.

Foto: Stephan Orth
15 / 15

Abstieg zum Hundefjord: Hier kamen vor genau 100 Jahren die vier Expeditionsteilnehmer herunter.

Foto: Stephan Orth
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?