Schweizer Militärrad: Schlicht langlebig - DER SPIEGEL
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Schweizer Militärrad Schlicht langlebig

Gut pflegen oder vors Militärgericht zitiert werden: Die letzte der beiden Möglichkeiten muss SPIEGEL-ONLINE-LESER Fritz Scheuermann nicht befürchten, wenn er mit seiner Antiquität unterwegs ist. Er fährt sein Schweizer Ordonnanzrad 05 ausschließlich zum Vergnügen.
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Immer gut im Auge behalten: Das Rad zählt in die Riege der Designklassiker und hat sich zum begehrten Kultobjekt gemausert.

Foto: Fritz Scheuermann
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Nummernschild am hinteren Schutzblech: In der Schweiz müssen auch Fahrräder amtlich zugelassen werden. Während der Dienstzeit bekamen die Soldaten Lampen und Rücklichter, die sie montieren und nach Dienstende wieder zurückgeben mussten.

Foto: Fritz Scheuermann
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Der Ledersattel: Das helle Cognacbraun wirkt erst mit der richtigen Patina, besonders im Kontrast zum restlichen Schwarz des Rahmens.

Foto: Fritz Scheuermann
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Die Registriernummer: Dieses Schild galt als individuelle Registriernummer in den Zeughäusern. Der erste Ordonnanzrad 05 stammt aus dem Jahr 1905; die Radler waren seit 1891 vornehmlich als Meldefahrer im Einsatz.

Foto: Fritz Scheuermann
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Verschiedene Hersteller: Das einheitliche Aussehen täuscht, denn die Teile kamen stets von verschiedenen Herstellern. So kann die Rahmentasche auch grün, grau oder ocker sein.

Foto: Fritz Scheuermann
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Nichts für untrainierte Fahrer: Das Rad besitzt keine Gangschaltung.

Foto: Fritz Scheuermann
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?