Schwulendrama "Die Wunde" Zum Begehren auf den Berg
"Kennt Afrika denn keine schwule Liebe?" Der Film "Die Wunde" wirft geschickt Fragen nach dem Verhältnis von Tradition und Moderne, Arm und Reich, Weiß und Schwarz im heutigen Südafrika auf.
In den Bergen Südafrikas tut sich eine Welt voller Widersprüche auf: schwule Küsse unter dem Wasserfall, geschminkte Initianten in grellbunten Sneakers.
Foto: Edition Salzgeber
Aus der Großstadt in die Wildnis: Kwanda (Niza Jay Ncoyini) wird von seinem Vater für verweichlicht gehalten und deshalb in die Berge geschickt.
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Ebenfalls auf der Suche nach sich selbst: In Xolani (Nakhane Touré) findet Kwanda einen Bruder im Geiste.
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Zwischen Tradition und Moderne: Die jungen Xhosa bereiten sich auf das Ritual vor.
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Das Ulwaluko-Ritual, für die sich die Beteiligten weiß schminken, soll sie zu Männern machen.
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Die Initiation erschafft einen eigenen Raum, in dem Männer verletzbar sein dürfen.
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Verbotene Liebe: Wie geht es weiter mit Xolani und Kwanda, wenn sie die Berge verlassen?
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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?