Scout vs. Amigo - DER SPIEGEL
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Scout vs. Amigo Volle Rückendeckung

Der Ranzen ist für Schüler mehr als ein Bücherbehältnis. Seit bunte Nylonboxen die Ledertornister verdrängten, ist er das Ticket in den Kreis der Coolen - oder der Verstoßenen. Linus Volkmann lässt zwei Schulhof-Klassiker gegeneinander antreten: Amigo gegen Scout.
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Der erste Schultag: Münchner Kinder an ihrem ersten Schultag bepackt mit Ranzen und Schultüte. Noch steht ihnen die Angst vor der ersten Unterrichtsstunde ins Gesicht geschrieben. Doch bald schon werden sie merken, dass es in der Schule gar nicht ums Pauken geht, sondern um soziale Einordnung auf dem Pausenhof - am besten per Statussymbol Schulranzen.

Foto: Peter Kneffel/ dpa
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Ranzen-Wichtel: Bunt und lustig präsentieren die Hersteller im Februar 1997 ihre Schulranzen bei der Internationalen Lederwarenmesse in Offenbach.

Foto: dpa
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Endlich nach Hause: Müde trotten drei Schulkinder am Ende ihres ersten Schultags nach den Ferien wieder nach Hause. Laut Linus Volkmann werden diese Pennäler auf dem Pausenhof kaum mit den angesagten Kindern spielen dürfen - die falschen Ranzen.

Foto: dpa
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Schulfächer: Fein säuberlich aufgereiht stehen die Ranzen von Drittklässlern in ihren Fächern. Bei diesen Statussymbolen der Grundschule ist es wichtig, die richtige Marke zu tragen. Natürlich am besten mit passender Federtasche und Turnbeutel. Beides musste man blöderweise separat erstehen.

Foto: AP
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Kleine Aussteiger: Diese beiden Sprösslinge haben sich dem Ranzenkrieg entzogen, indem sie sich für Marken entschieden haben, die auf dem Schulhof keine Relevanz haben.

Foto: dpa
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Wohl behütet? Knallorangene Mützen und Leuchtreflexstreifen auf den Ranzen sollen diese Schulkinder vor Unfällen im Straßenverkehr bewahren. Aber helfen die lustigen Muster auch gegen den Spott der Mitschüler? Sicher nicht mit einem Chihuahua im Ranzenlogo.

Foto: dpa
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Alles im Lack mit Leder: Als der Film "Sie küssten und sie schlugen ihn" 1959 in die Kinos kam, trugen noch alle denselben Ranzen-Look - eine robuste Ledertasche.

Foto: ddp images
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Junger Erfinder: Bernd Michael Fernengel aus Aschaffenburg führte im April 2004 der staunenden Öffentlichkeit diese Erfindung vor - ein High-Tech-Schulranzen, der im Dunkeln anfängt zu blinken.

Foto: dpa
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Heimweg: Der Schulranzen hat sich bei Kindern weltweit durchgesetzt. Hier laufen zwei Freundinnen in Tokio von der Schule nach Hause.

Foto: Getty Images
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Die Last auf dem Rücken: Schulranzen gibt es mittlerweile in allen Farben, mit knallbunten Mustern, Extrataschen und Leuchtstreifen. Da wird ein schnöder Ranzen schnell zum Statussymbol.

Foto: dpa
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Einschulung: Im Jahr 1984 wurde ich in der Lambertischule in Ahlen-Dolberg eingeschult. Ich war durchaus begeistert, auch wenn das Foto nicht danach aussieht. Neben mir mein grüner Scout-Ranzen, der mich bis zur 5. Klasse begleitet hat.

Foto: Kai Blitz/Artur Blitz
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?