Spieleklassiker in Bildern So sah "Morrowind" aus dem Jahr 2002 aus
"Morrowind": Im Jahr 2002 war diese 3D-Grafik aus der Egoperspektive spektakulär. Man bewegt sich wie in Ego-Shootern durch eine kontinuierlich neu berechnete Landschaft. Das war selbst zu Beginn der 2000er-Jahre keine Selbstverständlichkeit in Rollenspielen.
Reisekäfer: Diese Tiere sind auf der Insel Vvardenfell das Hauptverkehrsmittel, sie verbinden auf festen Linien wie Postkutschen die größten Ortschaften.
Spielcharakter: "Morrowind" borgt sich einige Elemente aus Tischrollenspielen, zum Beispiel die Typologie verschiedener Bevölkerungsgruppen wie Waldelfen, Dunkelelfen oder Orks.
Fertigkeiten: Es gibt keine absoluten Erfahrungsstufen wie in "Dungeons & Dragons". Der Spielercharakter entwickelt sich nicht schrittweise, sondern graduell weiter. Einige Fertigkeiten verbessert ein Spielercharakter durch Praxis. Wer viel mit dem Schwert kämpft, wird Zug um Zug ein besserer Schwertkämpfer.
"Traveller": Das 1977 erschienene Tischrollenspiel hatte als erstes Spiel ein vor allem auf Fertigkeiten basierendes System der Charakterentwicklung. Computerspiele wie "Morrowind" haben diese flexible Spielmechanik übernommen.
Notizen: "Morrowind" macht die Spielwelt über eine grafische Oberfläche leicht zugänglich, wichtige Inhalte in Dokumenten sind zum Beispiel verlinkt und verschlagwortet, die Umgebungskarte (unten rechts) ist schnell zur Orientierung aufrufbar.
Buch "Drachenväter": Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch "Drachenväter", einer Geschichte des Tischrollenspiels - hier bestellen .