Sebastian Deisler Leiden eines begnadeten Kickers
Letzte Verkündung: Sebastian Deisler bei seiner Abschiedspressekonferenz in München
Letztes Spiel: Deisler (r.) im Spiel der Bayern um den dritten Platz des Mohammed-Bin-Raschid-Cups in Dubai.
Werbestar: Deisler war einer der wichtigsten Werbeträger für die deutsche Sportartikelmarke Adidas. Dieses Bild zeigt ihn für eine Kampagne 2002
Anfänge: Deisler (l.) im Trikot von Borussia Mönchengladbach, wo die Bundesliga-Karriere des damals 19-Jährigen begann
Berliner Junge: Bei Hertha BSC war die Euphorie um das Wunderkind riesengroß, als er um die Jahrtausendwende durch das Olympiastadion dribbelte
Münchner Bua: 2002 wechselte Deisler zum FC Bayern, für 9,5 Millionen Euro. Die Erwartungen waren noch höher als es die Ablöse aussagte
Nationalspieler: Nur 36 Länderspiele bestritt Deisler im DFB-Trikot, er könnte zu diesem Zeitpunkt schon doppelt so viele gespielt haben. Immer wieder warfen ihn jedoch Verletzungen zurück, zwei Weltmeisterschaften (2002 und 2006) verpasste er.
Lichtblick: 2005, als die deutsche Nationalmannschaft unter Jürgen Klinsmann Dritter beim Confederations-Cup wurde, überzeugte Deisler zwar nicht völlig. Aber (wie hier gegen Brasiliens Ronaldinho) seine Vorstellungen ließen zumindest erahnen, zu welchen Leistungen er fähig sein würde
Junge Jubler: Deisler (r.) jubelt mit Lukas Podolski über das 4:3 zum Auftakt des Confederations-Cups gegen Australien
Fitnesstest: Deisler im März 2005 bei einem der später legendären DFB-Fitnesstests unter Jürgen Klinsmann
Publikumsliebling: Deisler im Trikot des FC Bayern München (2004), für den er in viereinhalb Jahren lediglich 62 Spiele absolvierte
Aus: Deisler im Mai 2002, als er sich das operierte Knie erneut verletzte und die folgende WM verpasste
Schreiber: Deisler 2000 in Reinbek bei Hamburg, kurz vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Griechenland