Sébastien Ogier Skifahrer und Geschwindigkeits-Junkie
Das erste Mal: Sébastien Ogier, gelernter Skilehrer, ist in Frankreich der Rallye-Superstar, seit er 2013 für Volkswagen Motorsport die WM gewann. Es war sein erster Titel.
Den Titel im vergangenen Jahr holte Ogier auf seinem Polo R WRC mit seinem Beifahrer Julien Ingrassia, ebenfalls aus Frankreich. Ogier, der 2008 die Junior-Rallye-Weltmeisterschaft gewann, gilt in seiner Heimat mittlerweile als der legitime Nachfolger der Motorsportlegende Sébastien Loeb, der zwischen 2004 und 2012 neun Weltmeistertitel in Serie gewann.
"Wir fahren 13 Rallyes pro Saison unter nahezu 13 verschiedenen Bedingungen", so beschreibt Ogier die Faszination seiner Sportart. Das Bild zeigt ihn bei einem spektakulären Sprung während der Wales Rallye im November 2013.
Auch dieses Foto entstand während der Wales-Rallye im vergangenen Jahr. Es verdeutlicht gut den Unterschied, den Ogier zwischen Rallyesport und Formel 1 sieht. In der Formel 1 gebe es "Auslaufzonen, bei uns sind einen Meter neben der Straße Abhänge, Felsen oder Bäume, die verzeihen keine Fehler".
Seit 2012 ist Ogier für Volkswagen Motorsport aktiv, vorher fuhr er für Citroën.
Das nächste Mal? Sébastien Ogier mit seinem Co-Piloten Julien Ingrassia bei der Feier des WM-Titels 2013 in Strasbourg. "Mein Ziel ist es erst einmal, zweimaliger Weltmeister zu werden", sagt Ogier vor der neuen Rallye-Saison, die am Donnerstag in Monte Carlo beginnt.