Seehofers Pannenkabinett - DER SPIEGEL
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Verwandtenaffäre Ein bisschen Geld für die Frau

Sechs Kabinettsmitgliedern haftet das Raffgier-Image an, Bayerns Regierungschef Seehofer steht vor einem harten Wahlkampf: Durch seinen Verzicht auf weitere personelle Konsequenzen in der Verwandtenaffäre hat er sich angreifbar gemacht. Das Echo auf seine Entscheidung ist verheerend.
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CSU-Chef Horst Seehofer: In der Verwandtenaffäre verzichtet der bayerische Ministerpräsident auf weitere personelle Konsequenzen.

Foto: Lennart Preiss/ Bongarts/Getty Images
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Schön, wenn bald geerntet wird: Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner steht auf einem Kartoffelfeld in der Nähe von München (Archivbild) - der CSU-Politiker ist in die Verwandtenaffäre verwickelt.

Foto: Peter Kneffel/ dpa
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Auch Innenstaatssekretär Gerhard Eck schloss mit seiner Frau einen Arbeitsvertrag auf Staatskosten ab.

Foto: Daniel Karmann/ picture alliance / dpa
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Franz Josef Pschierer: Der Finanzstaatssekretär zahlte seiner Frau durchschnittlich 625 Euro.

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Bernd Sibler: Der Kulturstaatssekretär bedauerte zuletzt die Verwandtenbeschäftigung. Er entschuldige sich "für die fehlende Sensibilität in dieser Frage", hatte der CSU-Politiker erklärt.

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Kultusminister Ludwig Spaenle: Der Kultusminister zahlte seiner Frau bis 2008 durchschnittlich 2041 Euro, später erhielt sie in Teilzeit 658 Euro.

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Christine Haderthauer: Die Sozialministerin sieht sich wegen undurchsichtiger Geschäfte ihres Mannes mit Fragen der Grünen konfrontiert.

Foto: Andreas Gebert/ dpa
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Beate Merk: Die Justizministerin beschäftigte über Jahre ihre Schwester.

Foto: Marc Müller/ dpa
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