Verwandtenaffäre Ein bisschen Geld für die Frau
CSU-Chef Horst Seehofer: In der Verwandtenaffäre verzichtet der bayerische Ministerpräsident auf weitere personelle Konsequenzen.
Schön, wenn bald geerntet wird: Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner steht auf einem Kartoffelfeld in der Nähe von München (Archivbild) - der CSU-Politiker ist in die Verwandtenaffäre verwickelt.
Auch Innenstaatssekretär Gerhard Eck schloss mit seiner Frau einen Arbeitsvertrag auf Staatskosten ab.
Franz Josef Pschierer: Der Finanzstaatssekretär zahlte seiner Frau durchschnittlich 625 Euro.
Bernd Sibler: Der Kulturstaatssekretär bedauerte zuletzt die Verwandtenbeschäftigung. Er entschuldige sich "für die fehlende Sensibilität in dieser Frage", hatte der CSU-Politiker erklärt.
Kultusminister Ludwig Spaenle: Der Kultusminister zahlte seiner Frau bis 2008 durchschnittlich 2041 Euro, später erhielt sie in Teilzeit 658 Euro.
Christine Haderthauer: Die Sozialministerin sieht sich wegen undurchsichtiger Geschäfte ihres Mannes mit Fragen der Grünen konfrontiert.
Beate Merk: Die Justizministerin beschäftigte über Jahre ihre Schwester.