Seltenes Himmelspektakel: Buddha mit Blutmond - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Seltenes Himmelspektakel Buddha mit Blutmond

Mondgucker weltweit haben sich den Hals verrenkt: Für genau 51 Minuten hat sich der Trabant im Schatten der Erde versteckt. Die totale Mondfinsternis war zwar in Deutschland kaum zu sehen, doch im Westen der USA bis Asien war die Sicht frei auf eine sonderbar glühendrote Himmelskugel.
1 / 11

Karachi in Pakistan: Am Samstag hatten Mondgucker im Westen der USA, auf Hawaii, in Australien und in Teilen Asiens Glück - sie konnten 51 Minuten lang eine totale Mondfinsternis beobachten,...

Foto: ASIF HASSAN/ AFP
2 / 11

...dabei ist der Erdtrabant nicht vollkommen unsichtbar. Ursache hierfür ist die Erdatmosphäre, die dann nur den langwelligen, roten Anteil des Sonnenlichtes in den Schattenkegel lenkt. Aus diesem Grund leuchtet der Mond während einer Finsternis rötlich.

Foto: NICOLAS ASFOURI/ AFP
3 / 11

Planetarium in Peking: Nach dem chinesischen Astronomen war es die beste Sicht auf eine totale Mondfinsternis der letzten zehn Jahre.

Foto: Andy Wong/ AP
4 / 11

Buddhastatue in Sri Lanka: Im Juni verschwand der Mond bereits einmal im Schatten der Erde - doch bis zum nächsten Mal wird es wieder vier Jahre dauern.

Foto: Eranga Jayawardena/ AP
5 / 11

Mond-Performance über China: Für eine totale Mondfinsternis müssen Sonne, Erde und Mond genau auf einer Linie stehen. Links leuchtet die Sonne, in der Mitte befindet sich die Erdkugel. Sie wirft einen Schatten nach rechts auf den Mond, so dass sich dessen Oberfläche verfinstert.

Foto: JIANAN YU/ REUTERS
6 / 11

Jerusalem: Während die Sicht in Asien am besten war, hatten deutsche Mondgucker das Nachsehen. Nicht nur die Wolkendecke störte, auch hätte man in Hamburg oder Frankfurt auch bei perfekten Bedingungen lediglich eine partielle Finsternis gesehen.

Foto: RONEN ZVULUN/ REUTERS
7 / 11

Sternenhimmel mit verfinstertem Mond in Japan: Erst am 28. September 2015 wird das Spektakel am Himmel in Mitteleuropa wieder zu bewundern sein.

Foto: REUTERS/ Kyodo
8 / 11

Herkules-Tempel in Amman, Jordanien: Mondfinsternisse sind seltener als Sonnenfinsternisse - auf fünf Sonnenverdunklungen kommen im selben Zeitraum im Schnitt nur drei Mondfinsternisse.

Foto: ALI JAREKJI/ REUTERS
9 / 11

San Francisco in den USA: Ein roter Mond scheint sich auf dem Brückenträger der Golden Gate Bridge auszuruhen,...

Foto: AP/ Photog & Chronicle
10 / 11

..in Los Angeles haben sich am frühen Morgen mehr als 600 Mondgucker am Griffith-Park- Observatorium versammelt,...

Foto: GENE BLEVINS/ REUTERS
11 / 11

...weniger trubelig ging es am Lake Pend Oreille in Idaho zu, dort leuchtete ein Hüttchen und der Erdtraband um die Wette.

Foto: MATT MILLS MCKNIGHT/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?