Seltsame Pfandobjekte: Brauchen Darlehen, bieten Dessous - DER SPIEGEL
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Seltsame Pfandobjekte Brauchen Darlehen, bieten Dessous

Spanische Sparkassen wollen offenbar Real-Madrid-Stars als Sicherheit nutzen, um sich neues Geld zu leihen. Es wäre nicht das erste skurrile Pfand. Die Liste reicht von der Unterwäschefirma bis zum Baby.
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Stars als Sicherheit: Ein spanischer Sparkassenverbund will laut "El País" einen Kredit an Real Madrid nutzen, um sich bei der Europäischen Zentralbank (EZB) frisches Geld zu leihen. Das Darlehen hatte der Club genutzt, um die Rekordablöse für Christiano Ronaldo (l., mit Kaká) zu zahlen. Damit würde der Spieler indirekt zum Faustpfand.

Foto: Jasper Juinen/ Getty Images
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Auch über Windräder könnte die EZB künftig verfügen: Laut "El País" gingen die meisten Kredite, die die Sparkassen bei der Zentralbank hinterlegen wollen, an Windparkbetreiber.

Foto: unknown/ Cover/Getty Images
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Das Pfand macht Oink: Der russische Oligarch Alexander Lebedew wurde nach eigenen Angaben Eigentümer von rund 40.000 Schweinen, weil ein Schuldner seinen Kredit nicht mehr bedienen konnte.

Foto: © Stringer Russia / Reuters / REUTERS
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Als in Russland 2009 viele Schuldner in Zahlungsschwierigkeiten gerieten, gehörten nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg auch die Dessous-Kette Wild Orchid (hier eine Modenschau) und die Supermarktkette Mosmart zu den einbehaltenen Sicherheiten.

Foto: © Stringer Russia / Reuters/ REUTERS
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Gepfändet wurde kürzlich auch eine Boeing des thailändischen Kronprinzen in München. Hintergrund ist ein millionschwerer Streit des thailändischen Staates mit dem mittlerweile insolventen Konzern Walter Bau.

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Auch im Alltag werden bisweilen ungewöhnliche Sicherheiten hinterlegt. Ein Autofahrer in Hannover ließ seine Frau als Pfand in einem Tattoo-Laden. Im Gegenzug erhielt er ein Darlehen über 60 Euro - um seine Tankrechnung zu bezahlen.

Foto: dpa/dpaweb
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Ehepartner als Pfand - das funktioniert auch andersherum. Eine Frau in Gevelsberg wurde beim Rasen erwischt und hatte keine Papiere bei sich. Bis sie diese beschafft hatte, wurde ihr Mann von der Polizei einbehalten.

Foto: Ronald Wittek/ picture alliance / dpa
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Besonders skurril, aber offenbar kein Einzelfall: Ein Krankenhaus in Indonesien rückte erst dann ein Baby heraus, als die Eltern eine Rechnung über rund 300 Euro bezahlt hatten. Ähnliche Fälle wurden auch aus Indien, Israel und Polen gemeldet.

Foto: © Cheryl Ravelo / Reuters/ REUTERS
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