Seltsames Kriegsende 42 Tage deutsches Niemandsland
Die Telefondrähte gekappt und ohne Postverbindung - aber frei: Schwarzenberg im Erzgebirge blieb nach der deutschen Kapitulation am 8. Mai 1945 42 Tage unbesetzt, erst dann marschierten doch noch die Russen ein. Der Schriftsteller Stefan Heym verarbeitete die Ereignisse vierzig Jahre später zu einem Roman - Helmar Meinel erlebte die bizarre Episode selbst mit.
Karlheinz Götz und Helmar Meinel: Die beiden Hilfspolizisten Karlheinz Götz und Helmar Meinel (r.) auf einer Hochzeit
Foto: Helmar Meinel
US-Colonel Sevier R. Tupper: Der Kommandeur des 347. US-Infanterieregiments
Lebensmittelkarte von 1945: Die von der Schwarzenberger Künstlergruppe "Zone" Jahrzehnte später nachbereiteten Lebensmittelkarten von 1945 lauteten auf vier Pfund Brot und 62,5 Gramm Fett die Woche und auf ein Ei und einen halben Hering im Monat
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