Semesterferien: Praktikum oder Weltreise? - DER SPIEGEL
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Im Studium um die Welt Was schreibe ich bloß in den Lebenslauf?

Während oder nach dem Studium durch die Welt tingeln - viele Studenten träumen davon, in Thailand am Strand zu liegen, durch Burma zu fahren oder durch die USA. Doch wie rechtfertigt man lange Reisen im Lebenslauf, ohne als Faulpelz dazustehen?
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Backpacker in Barcelona: Viele Studenten müssen entscheiden, ob sie während der Semesterferien um die Welt reisen, Hausarbeiten schreiben oder Praktika machen.

Foto: Alexander Hassenstein/ Getty Images
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Wie man lange Reisen während des Studiums gut begründet, weiß Katharina Herrmann vom Bundesverband der Personalmanager: "Jede Entscheidung kann man mit einer guten Antwort verteidigen."

Foto: Katharina Herrmann/ dpa-tmn
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Reisender in Thailand: Um begründen zu können, warum man so viel gereist ist, sollte man schlagfertig sein.

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Mitten in Bangkok: Bewerber sollten sagen können, warum sie gereist sind und mit welchem Ziel.

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Mit dem Rucksack in Berlin: Bei Studenten, die während des Studiums viel verreist sind, überprüft Herrmann im Lebenslauf zum Beispiel, wann der Bewerber unterwegs war. "Erstens gucke ich auf den Zeitpunkt. Nach dem Abschluss ist die Reise eine gute Idee, denn häufig gibt es etwas zu feiern", sagt sie.

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Unterwegs in Griechenland: Bei denjenigen, die Lateinamerikanistik studieren, sehen Reisen in Länder wie Costa Rica, Guatemala, Kuba oder Chile im Lebenslauf gut aus. Norwegen mache sich bei ihnen dagegen nicht so gut, sagt Herrmann.

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In einem Hostel in Berlin: Noch besser als einfach so durch die Welt zu reisen, seien etwa Auslandspraktika, rät Herrmann. "Es beweist, dass man nicht sechs Monate am Strand verbringt, sondern die Arbeitsbedingungen des Landes kennenlernt."

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?