Serengeti-Nationalpark Am Sehnsuchtsort Bernhard Grzimeks
Elefant im Nationalpark: In der Serengeti gibt es wieder mehr Elefanten, darunter auch viele Jungtiere, berichtet Robert Muir, Chef des Afrika-Büros der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. Der Trend in den meisten Regionen Afrikas geht allerdings in die andere Richtung.
Massai in der Serengeti: Das Hirtenvolk würde sein Vieh gerne im Nationalpark weiden lassen. Doch das ist nicht erlaubt.
Naturschutz-Ikone: Bernhard Grzimek (1909 bis 1987) war scharfzüngiger Tierschützer, Enzyklopädist ("Grzimeks Tierleben") und Regisseur. Sein Film "Serengeti darf nicht sterben" verschaffte ihm Weltruhm.
Gastfreundschaft in der Wildnis: Godson Kimaro ist bei der Nationalpark-Behörde für den Tourismus in der Serengeti zuständig. Er sagt: "Wir wollen mehr Gäste hier haben, aber gleichzeitig muss der Tourismus nachhaltig bleiben."
Löwen in der Serengeti: Mit etwa 3000 Tieren beherbergt der tansanische Nationalpark eine der größten Löwen-Populationen Afrikas. Schon seit 1966 werden die Raubkatzen in der Serengeti erforscht.
Vom Jäger zum Imker: Maro Marongoli produziert Honig am Rand der Serengeti. Traditionell geht sein Stamm, die Ikoma, auf die Jagd. Um den Naturschutz zu unterstützen, hat er umgesattelt.
Grzimeks Statthalter in der Serengeti: Der Zoologe Robert Muir ist Afrika-Chef der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, die sich seit mehr als 50 Jahren für den Erhalt der Serengeti einsetzt.
Serengeti-Kenner: Der freie Fotograf Frédéric Noy stammt aus Frankreich, heute lebt er meist in Kampla, Uganda.
Safari-Lodge in der Serengeti: Lounge-Chairs und Swimmingpool mit direktem Ausblick auf Zebras, Elefanten und Gnus.