Sexuelle Gewalt: Australierin zeigt ihr Fotoprojekt - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Sexuelle Gewalt Ungefragt

Wer belästigt wird, hat das selbst zu verantworten? Schwachsinn, fand Fotografin Rory Banwell. Die Australierin startete eine eindrucksvolle Fotoserie, die sich gegen sexuelle Gewalt wendet.
1 / 8

"Unsere Sexualität ist keine Einladung": Rory Banwell hat Dutzende Menschen fotografiert, die gegen sexuelle Gewalt protestieren. Die Botschaft: Jeder kann jederzeit Opfer werden und trägt keine Verantwortung daran.

Foto: Rory Banwell
2 / 8

Still Not Asking For It - so heißt das Projekt der Australierin. Sie will damit gegen "Rape Culture" vorgehen. Damit ist vor allem gemeint, dass Vergewaltigung verharmlost oder gar geduldet wird. Oder dass die Verantwortung für sexuelle Übergriffe beim Opfer gesucht wird.

Foto: Rory Banwell
3 / 8

Die Idee für das Projekt kam der Fotografin, als sie mit ihrer Tochter schwanger war. Jemand empfahl ihrem Partner, er solle sich eine Waffe anschaffen. "Wir waren sehr enttäuscht, dass eine der ersten Reaktionen der Leute war, dass wir sie beschützen müssen", sagte Banwell dem Portal "Mashable".

Foto: Rory Banwell
4 / 8

Die Fotografin ließ sich durch ein Foto vom sogenannten Slut Walk in Chicago inspirieren. Der "Slut Walk" ist eine Protestaktion, bei der die Teilnehmerinnen weltweit für Frauenrechte demonstrieren.

Foto: Rory Banwell
5 / 8

"Niemand hat es verdient": Acht von zehn Australierinnen, die Opfer von sexuellen Übergriffen würden, würden dies nicht bei den Behörden zur Anzeige bringen, sagt Banwell und beruft sich auf einen Bericht der Regierung.

Foto: Rory Banwell
6 / 8

"Alkohol ist keine Entschuldigung": Banwell will das Projekt weiter verfolgen und künftig noch mehr Diversität abbilden.

Foto: Rory Banwell
7 / 8

"Meine Brüste sind zum Stillen da": Banwell lebt in der Küstenstadt Coffs Harbour, nördlich von Sydney.

Foto: Rory Banwell
8 / 8

"Gebt den Vergewaltigern die Schuld, nicht den Opfern." Dieses Paar hat sich gemeinsam ablichten lassen.

Foto: Rory Banwell
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?