Musik unterwegs Was auf die Ohren
Chef-Musik: Akio Morita, damaliger Chef von Sony, im Jahr 1993 mit Walkman. Der japanische Elektronikkonzern hatte 1979 den ersten Walkman auf den Markt gebracht.
Prototyp: Der allererste Walkman des deutschen Erfinders Andreas Pavel aus dem Jahr 1977.
Manchmal muss es eine Kassette sein: Am 1. Juli 1979 brachte das japanische Elektronik-Unternehmen Sony den Walkman TPS-L2, den ersten tragbaren Kassettenrecorder für die Westentasche, zunächst in Japan auf den Markt und läutete damit eine kleine Revolution in der Musikbranche ein.
Musik hoch 3: Der Walkman wurde, nachdem er 1979 das erste Mal auf den Markt gekommen war, ein Verkaufsschlager und Must-have der Achtziger. Wichtig: die orangenen Schaumstoffpolster für die Ohren.
Walkman im All: Die Astronauten Michael L. Coats (l.) und Steven A. Hawley hören Musik während eines Schläfchens an Bord des Discovery-Shuttles im Jahr 1984.
What a Feeling...: In "Flashdance" tanzte sich Jennifer Beals als Alex Owens in die Herzen der Teenager. Doch auch abseits der Leinwand hörte sie gern Musik - auf ihrem Walkman. Foto aus dem Jahr 1983.
Walkman: Warten im Takt der Musik an einer U-Bahn-Haltestelle in Essen-Frohnhausen im Jahr 1982.
Spiel, Satz, Musik: Der britische Tennisspieler Barry Cowan relaxt im Jahr 2001 während einer Pause in seinem Wimbledon-Spiel gegen Pete Sampras.
Flaute: Segler Simon Daubney vom Team Neuseeland wartet während des Americas Cup Finales mit musikalischer Untermalung auf die Rückkehr des Windes.
Gurken und Musik: Die Insassen eines Gefängnisses im US-Bundesstaat South Carolina bei ihrer Arbeit auf einem Gurkenfeld - die Musik dazu kommt vom Band.
Was auf die Ohren: Bevor die Auto-Reverse-Funktion für den Walkman erfunden wurde, musste man die Kassette noch herausnehmen und umdrehen, um die zweite Seite zu hören. Unvorstellbar im Zeitalter von MP3-Playern, die tagelang Musik spielen können, ohne ein Lied wiederholen zu müssen.
1979 vs. 1995: Heute ist der erste Walkman (li.) nur noch interessant für Retro-Fans und Liebhaber. Zur Eröffnung der Funkausstellung in Berlin im Jahr 1995 wurde ein moderneres Modell mit poppigem Design präsentiert (re.) - auch das wirkt aus heutiger Sicht antiquiert.
Jobs und der erste iPod: Früher hatte jeder einen Walkman am Gürtel, seit 2001 steckt in immer mehr Hosentaschen ein iPod. Hier: Steve Jobs im Oktober 2001 bei der Vorstellung des ersten Modells.
Steinzeit-iPod: Mein Recording Sony Walkman, nach rund 26 Jahren.
SONY Walkman - Und er läuft und läuft......: Sony Walkman, Erstausgabe.
Zwerg mit externem Batteriefach: Wenn die interne Batterie nach einer guten Stunde den Geist aufgab, konnte man das externe Batteriefach anflanschen und weiterhören. Gerade volljährig geworden - 1990 erworben.
10th Anniversary Edition WM-701 C: Dies ist das Bild des Sondermodells zum zehnjährigen Geburtstag des Walkman. Das Gerät wurde 1990 für sage und schreibe 360,- DM gekauft. Er verfügt über Dolby B und C Rauschunterdrückung und hatte einen Frequenzgang bis über 14.000 Hz. Sehr hochwertig verarbeitet, nur ganz wenig größer als eine MC (Musik-Kassette) mit Mega - Bass und Auto-Reverse, Metallband-geeignet - die luxuriöse Variante des Walkman anno 1990.
Er spielt bis heute klaglos - nur leider gehen mir die Kassetten aus.
Klappe auf! Der Zwerg mit offener Klappe - kaum größer als die Kassette selbst.
10th Anniversary Edition WM-701 C: Auch im Boden des Geräts sind verschiedene Wahlschalter versteckt.
Winzling mit offener Klappe: Die 10th Anniversary Edition WM-701 C. Lange vor MP3, so sah HighTech 1990 aus.
10th Anniversary Edition WM-701 C nebst Verpackung: In dieser Verpackung kam er anno 1990 daher.
Sailing: Das Boot segelt hart am Wind, der Steuermann erlebt das Hochgefühl, das Schiff zu beherrschen und dabei Rod Steward zu hören.
Walkman-Sammlung: Hier zu sehen ist meine Sammlung an Walkmans der Firma Sony.
Das Motiv für meine Sammelleidenschaft liegt wohl in der Liebe zur Musik und den guten, alten Kassetten. Es ist zwar schön, tausende von Musikstücken mit sich herumzuschleppen, keine Frage, aber eine Zufallswiedergabe zerstört die Stimmung, die das vorherige Lied aufgebaut hat, meist völlig. Also bleibe ich bei Kassetten. Und irgendwie ist jeder Walkman für mich ein kleines Kunstwerk.