Simbabwe: Paradies ohne Diktator - DER SPIEGEL
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Simbabwe Paradies ohne Diktator

Die Menschen in Simbabwe wünschen sich nach Mugabes Sturz Veränderung - und hoffen darauf, dass auch wieder mehr Touristen kommen. Lohnen würde sich eine Reise.
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Regenbogen über Simbabwes bekanntester Sehenswürdigkeit: den Victoriafällen. An der Grenze zu Sambia ergießen sich die mächtigen Wasserfälle mehr als 100 Meter in die Tiefe. Für die meisten Touristen bleiben die Victoriafälle jedoch das einzige Highlight, das sie in Simbabwe sehen.

Foto: imago/Westend61
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Immer weniger Reisende zog es in den vergangenen Jahren in das politisch instabile Land. Dabei sind die Victoriafälle längst nicht die einzige Attraktion: Im Mana-Pools-Nationalpark im Norden des Landes können sich Abenteuerlustige auf Safari begeben - und nachts am Lagerfeuer den Sternenhimmel beobachten.

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Auch im Süden des Landes kann man bei einer Safari wilde Tiere beobachten: Der Gonarezhou Nationalpark ist der zweitgrößte Nationalpark in Simbabwe - hier gibt es eine der höchsten Elefantenpopulationen weltweit.

Foto: imago/Xinhua Afrika
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Der Matopos-Nationalpark ist der älteste des Landes. Hier gibt es nicht nur Nashörner zu sehen, sondern auch rund 3000 berühmte Felsmalereien der San, die mittlerweile zum Weltkulturerbe gehören.

Foto: Thilo Thielke
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Auf dem Matopo-Hügel im Park hat man nicht nur eine atemberaubende Panorama-Aussicht ("View of the World") - der Ort ist auch geschichtsträchtig. Denn dort wurde der Imperialist Cecil Rhodes, Rhodesiens Namensgeber, begraben.

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Änderung in Sicht? Seit Mugabes Sturz vor gut einer Woche ist das ganze Land am Jubeln. Die Menschen hoffen auf Veränderung, auf Besserung.

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Ob die eintritt, hängt zum großen Teil von Mugabes Nachfolger Emmerson Mnangagwa ab, der als Hardliner gilt.

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Wenn er klug handelt und das Land in Richtung Demokratisierung lenkt, könnten auch wieder mehr Touristen kommen - und zu einem Aufschwung verhelfen.

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