Simon Ammann ist der Schweizer Rekordmann - DER SPIEGEL
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Skispringer Simon Ammann "Harry Potter der Lüfte"

Der Schweizer Skispringer Simon Ammann blickt auf 20 Jahre im Profisport zurück. Mit 20 Jahren gewann er zum ersten Mal Olympisches Gold. Mit vier Goldmedaillen ist er bis heute Schweizer Rekordhalter.
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Simon Ammann in Pyeongchang: Mit seiner bisher 20-jährigen Skisprungkarriere, sechs Olympia-Teilnahmen und vier Goldmedaillen ist Ammann der erfolgreichste Schweizer Athlet bei Olympischen Winterspielen.

Foto: KAI PFAFFENBACH/ REUTERS
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Er setzt auf technische Innovation: Für die Olympischen Winterspiele in Südkorea hatte Ammann in Kooperation mit zwei Schweizer Firmen einen Sprungschuh aus Carbon entwickelt. Bereits 2010 verwendete er bei den Spielen in Vancouver einen neuartigen gekrümmten Bindungsstab.

Foto: Gian Ehrenzeller/ dpa
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Der damals 16-Jährige machte erstmals beim Eröffnungsspringen zur Vierschanzentournee in Oberstdorf im Dezember 1997 auf sich aufmerksam, als der Newcomer überraschend Platz 15 erreichte und sich damit für die Olympiamannschaft der Schweiz qualifizierte.

Foto: imago
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Fliegt einer langen Sportlerkarriere entgegen: Ammann während eines Sprungs bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf.

Foto: Peter Schatz/ Bongarts/Getty Images
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Überraschungssieger bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City: Der damals 20-jährige Ammann, der zuvor noch nie ein Weltcupspringen gewonnen hatte, holte gleich zweimal Gold, sowohl auf der Normal- als auch auf der Großschanze und verwies den Polen Adam Malysz (rechts) auf der Normalschanze auf den dritten Platz.

Foto: Jacques Demarthon / AFP
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"Harry Potter des Skisprungs": Ammann wurde nach seinem Erfolg in Salt Lake City von seinen Landsleuten nicht nur mit Flaggen und Applaus begrüßt, sondern auch mit läutenden Kuhglocken. Wegen seiner Ähnlichkeit zu Joanne K. Rowlings berühmten Zauberlehrling, erhielt er auch einen Spitznamen. Ammanns steigende Popularität führte zu einem Auftritt beim US-amerikanischen Talkmaster David Lettermann.

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Siggi Bucher/ REUTERS

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Stürze, wie hier bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin, gehörten zu Ammanns Karriere dazu. Bei einem schweren Sturz in Bischofshofen zog er sich 2015 eine Gehirnerschütterung zu.

Foto: LEFTERIS PITARAKIS/ AP
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Viermal holte Ammann bisher Olympisches Gold: 2010 in Vancouver stand er sowohl auf der Groß- als auch auf der Normalschanze ganz oben auf dem Treppchen.

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Freude in der Auslaufzone: 2010 hatte Ammann das Weltcup-Springen von der Großschanze in Lillehammer gewonnen und zum ersten Mal den Gesamtweltcup. Insgesamt errang der Schweizer bisher 23 Weltcupsiege.

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Bei seinem letzten Springen in Sotschi reichte es für Ammann nur für Platz 23. Im Anschluss flossen Tränen. Nach den damaligen Olympischen Winterspielen hatte Ammann seine Teilnahme in Südkorea noch ausgeschlossen, nun ist er: doch dabei.

Foto: Gregorio Borgia/ AP
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Legt die Beine hoch: Ammann entspannt sich im olympischen Dorf in Pyeongchang. Ob der 36-Jährige 2022 in Peking noch einmal bei Olympia teilnehmen wird, hat er bisher offen gelassen.

Foto: Gian Ehrenzeller/ dpa
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