Simulation Fußball WM 2014 - DER SPIEGEL
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WM 2014 Das simulierte Fußballturnier

Vertraut man der Weisheit der Buchmacher, gewinnt Brasilien die Fußballweltmeisterschaft. Ein Statistiker aus Innsbruck hat Wettquoten nun genutzt, um das gesamte Turnier zu simulieren. Deutschlands Finalchancen stehen demnach bei nur 30 Prozent.
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DFB-Auswahl (vorm Testspiel gegen Kamerun): Nach den Simulationen des Dortmunder Physikers Metin Tolan gewinnt Deutschland mit einer Wahrscheinlichkeit von 20,4 Prozent den WM-Titel. Ausgangspunkt seiner Analyse waren die Ergebnisse der WM-Qualifikationsspiele.

Foto: Martin Rose/ Bongarts/Getty Images
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Wer schlägt wen mit welcher Wahrscheinlichkeit? Diese Tabelle zeigt die Siegchancen aller 32 WM-Teilnehmer in Spielen gegen jeden anderen WM-Teilnehmer. Nach den Simulationen des Innsbrucker Statistikprofessors Achim Zeileis gilt Brasilien (oberste Zeile) als das stärkste Team. Die Mannschaft hat demnach gegen mehr als die Hälfte aller WM-Teilnehmer Siegchancen von über 80 Prozent (dunkelblaue Kästchen).

Foto: Universitt Innsbruck
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WM-Pokal und offizieller Spielball Brazuka: Die Simulation des Insbrucker Statistikers beruhen auf Wettquoten für den Weltmeistertitel. Aus den Quoten auf den Titelsieg hat Zeileis dann quasi rückwärts die Spielstärke jeder Mannschaft berechnet. Damit lässt sich wiederum berechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass ein beliebiges Team gegen ein anderes gewinnt.

Foto: Adidas/ dpa
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Vorteil Brasilien: Die Kurven beruhen auf der 100.000-mal durchgeführten Simulation des WM-Turniers. Deutschland (links unten, Gruppe G) hat demnach gute Chancen auf das Achtelfinale (>80 Prozent). Das Finale erreicht die DFB-Auswahl aber nur mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 30 Prozent. Die in der Simulation verwendeten Spielstärken der Mannschaften wurden aus Wettquoten berechnet.

Foto: Universitt Innsbruck
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