Simulierter Großeinsatz: Bitte recht hysterisch - DER SPIEGEL
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Simulierter Großeinsatz Bitte recht hysterisch

Ihre Wunden sehen eklig aus, panisch schreien sie durch die Nacht: Wenn die Feuerwehr für Großeinsätze übt, benötigt sie jede Menge Statisten. Azubi Jenny Peters, 19, simuliert in der Rotkreuzjugend ein blutendes Unfallopfer, um selbst eine bessere Retterin zu werden.
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Fiese Platzwunde am Kopf und bewusstlos? Keineswegs - Jenny Peters, 19, geht's gut. Die Auszubildende ist Notfalldarstellerin für die Feuerwehr, da wird mit Kunstblut nicht gespart. mehr...

Foto: Andreas Muck
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Das Kunstblut ist ein bisschen kalt und riecht nach Menthol: Jenny wird in der Maske des Jugendrotkreuzes aufgehübscht. Die Jugendorganisation hilft der Feuerwehr bei ihren Notfallübungen.

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Sieht ganz schön eklig aus: Die Darsteller schminken ihre Wunden selbst. Wie man tiefe Schnittwunden mit Wachs und Spachtel formt, lernen sie in einem Seminar über professionelles Wundenschminken.

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Darf's noch ein bisschen mehr sein? Nicht nur das Kunstblut lässt die Übung täuschend echt aussehen, auch...

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...die Einsatzkräfte gehen vor, als sei es ein Ernstfall: Die Simulanten müssen am Unfallort getragen werden.

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Großeinsatz: Für diese Übung an einem Düsseldorfer Güterbahnhof waren 150 Notfalldarsteller und 300 Helfer auf den Beinen.

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Jenny nach der Bergung in der S-Bahn: "In der Rolle des Opfers wird mir bewusst, wie wichtig es ist, einfühlsam mit den Verletzten umzugehen."

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Simuliert im Einsatz: Die Feuerwehr probt für den Ernstfall.

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Gespenstisch: Blutende junge Menschen liegen über 130 Meter Gleise verstreut...

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... und reagieren je nach Handlungsanweisungen mal apathisch, mal hysterisch.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?