Sindschar: Die zerstörte Stadt - DER SPIEGEL
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Sindschar Fotostrecke: Die zerstörte Stadt

Ein Jahr lang hielten IS-Milizen die nordirakische Stadt Sindschar besetzt, mordeten, vergewaltigten, verschleppten Menschen. Seit einem Monat ist sie nun befreit. Besuch in einem gänzlich zerstörten Ort.
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Noch leben immer leben rund 5000 Flüchtlinge im Sindschar-Gebirge.

Foto: Jan Jessen
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Durch solche Tunnelanlagen krochen die IS-Kämpfer von Gefechtsstand zu Gefechtsstand, um eine größere Truppenstärke vorzutäuschen.

Foto: Jan Jessen
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Zerstörtes Sindschar: US-Präsident Barack Obama ordnete Luftangriffe an, nachdem der IS die Stadt eingenommen hatte. Durch die Luftunterstützung konnten die kurdischen Kämpfer Sindschar zurückerobern.

Foto: Jan Jessen
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Es gibt nichts mehr zu reparieren in Sindschar, man kann nur noch die Betongerippe abreißen, den Schutt wegräumen und alles neu aufbauen.

Foto: Jan Jessen
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Der IS hat den Ort bei seinem Rückzug noch vermint. In jeder Tasche, in jedem Koffer kann eine Bombe sein, jeder Draht eine Detonation auslösen.

Foto: Jan Jessen
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Überlebende suchen in den Resten der Häuser nach Decken, Kleidung, Töpfen, nach allem, was noch brauchbar ist.

Foto: Jan Jessen
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Mehma Khalil ist Bürgermeister dieses Ortes, der keine Bürger mehr hat.

Foto: Hasnain Kazim
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"Wir brauchen unbedingt internationale Wiederaufbauhilfe", sagt Bürgermeister Khalil. "Ohne Beistand schaffen wir es nicht."

Foto: Hasnain Kazim
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In einem Zelt neben einer Ruine, die mal das Rathaus war, geht der Bürgermeister seinen Amtsgeschäften nach.

Foto: Hasnain Kazim
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Im provisorischen Rathaus werden die Pläne für die Zukunft gemacht. "Am dringendsten benötigen wir Wasser und Strom", sagt der Bürgermeister. "Und Schulen müssen so bald wie möglich eröffnen, damit Familien mit ihren Kindern zurückkehren."

Foto: Hasnain Kazim
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Peschmerga-Kämpfer im befreiten Sindschar (15. November): Für die Peschmerga ist die Befreiung auch eine Wiedergutmachung.

Foto: John Moore/ Getty Images
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Die Stadt wurde beinahe zu hundert Prozent zerstört.

Foto: Jan Jessen
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Zwei Kilometer von Sindschar, im nächsten Dorf, herrscht der IS noch immer.

Foto: Hasnain Kazim
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Bombardement der US-Truppen auf Sindschar (12. November 2015): Durch die Luftunterstützung konnten die kurdischen Kämpfer die Stadt zurückerobern.

Foto: SAFIN HAMED/ AFP
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Der IS zerstörte auch die Tempel der Jesiden.

Foto: © Azad Lashkari / Reuters/ REUTERS
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Die PKK leistete den IS-Milizen Widerstand, als die Extremisten Sindschar im August 2014 überrannten. An der Rückeroberung waren Peschmerga, jesidische Truppen und PKK beteiligt, unterstützt von der internationalen Anti-IS-Koalition.

Foto: John Moore/ Getty Images
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Peschmerga bei ihrem Einzug in Sindschar (am 15. November)

Foto: John Moore/ Getty Images
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In den Bergen wurde inzwischen ein Kriegerdenkmal errichtet, ein Kampfwagen.

Foto: Hasnain Kazim
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SPIEGEL-ONLINE-Reporter Hasnain Kazim in Sindschar.

Foto: Hasnain Kazim
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