Sinus-Studie: Das bunte Bild der Migration - DER SPIEGEL
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Sinus-Studie Das bunte Bild der Migration

Einwanderer sind bereit mehr und härter zu arbeiten - und haben damit Erfolg: Nach der neuen Sinus-Studie zählen heute viele Migranten zu einer Elite - doch etliche wollen sich nicht einpassen, reagieren rebellisch, unangepasst, trotzig.
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Ashkan Dejagah: Der in Teheran geborene Fussballer spielt beim VFB Wolfsburg und in der deutschen U21-Nationalmannschaft. Dejagah besitzt sowohl die deutsche als auch die iranische Staatsangehörigkeit. Im Oktober weigerte er sich aus persönlichen Gründen, an einem Länderspiel in Israel teilzunehmen.

Foto: Getty Images
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Vural Öger: In Ankara geboren und in Deutschland Karriere gemacht. Öger gründete Anfang der achtziger Jahre das Reiseunternehmen "Öger Tours", mit dem er heute Marktführer im Bereich Türkeireisen ist. Der Geschäftsmann besitzt den deutschen Pass und hat für die SPD im Bundestagswahlkampf Werbung gemacht.

Foto: DPA
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Fatih Akin: Der erfolgreiche Hamburger Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler stammt aus einer türkischen Familie. Als Regisseur des Films "Gegen die Wand" gelingt ihm 2004 der Durchbruch. Er erhält für das Werk, das sich mit der kulturellen Zerrissenheit einer Deutsch-Türkin auseinandersetzt, den Goldenen Bären.

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Omid Nouripour: Der deutsche Grünen-Politiker wurde in Teheran geboren und ist seit 2006 Nachfolger von Joschka Fischer im Bundestag. 2002 erhielt der gebürtige Iraner die deutsche Staatsbürgerschaft.

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Sibel Kekilli: Die türkischstämmige Schauspielerin wurde 1980 in Heilbronn geboren. Nach der Schule spielte die Deutsche zunächst in Hardcore-Pornos mit, bis sie schließlich als seriöse Schauspielerin Anklang fand. 2004 erhielt Kekilli den Bambi für den "Shooting Star des Jahres". Der Film "Gegen die Wand", in der sie die Hauptrolle spielte, erhielt im selben Jahr den Goldenen Bären.

Foto: REUTERS
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Seyran Ates: Die deutsche Frauenrechtlerin stammt aus einer türkisch-kurdischen Familie. Die erfolgreiche Anwältin kämpft in Deutschland für Migrantinnen, die sich vor häuslicher Gewalt in ihrer Familie schützen wollen. Für ihr Engagement erhielt Ates in diesem Jahr das Verdienstkreuz am Bande.

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Kopftuchträgerinnen in Berlin: Viele muslimische Frauen tragen in Deutschland Kopftuch und leben nach den alten Traditionen des Islam.

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Absolventen der Universität Bonn: Nicht wenige junge Muslime, die sich zu traditionellen Werten des Islam bekennen, treten selbstbewusst in der Öffentlichkeit auf, sind in die deutsche Gesellschaft integriert.

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Bülent Arslan: Der türkisch-stämmige Politiker ist der Vorsitzende des Deutsch-Türkischen-Forums der CDU und wirkt aktiv bei der Gestaltung der Deutschen Islamkonferenz mit. Sein Ziel: Wertkonservative Muslime an die Union heranzuführen.

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Muslime beim Beten in einer Moschee in Essen: In vielen islamischen Gotteshäusern beten Männer und Frauen immer noch traditionell getrennt voneinander.

Foto: DDP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?