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iPhone-Sprachsteuerung So nutzen Sie Siri optimal aus

Mit Apples Siri kann man iPhones fast vollständig über Sprachbefehle steuern - theoretisch. Praktisch nutzen nur wenige iPhone-Anwender die Sprachassistentin. Das Fachmagazin "Mac & i" zeigt, was Siri wirklich kann und wie man sie optimal nutzt.
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Siri kennt sich in Deutschland nur in der Fußballbundesliga aus. Bei Fragen zu anderen Sportarten liefert sie nur Ergebnisse zu US-amerikanischen Manschaften der Baseball Major League, der National Football League, der National Basketball Association sowie der National Hockey League.

Foto: Mac & i
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Siri gibt auf Wunsch Empfehlungen für Filme oder sucht das aktuelle Kinoprogramm heraus. Englischsprachige Filmtitel bereiten ihr jedoch Schwierigkeiten, sodass man sie meist korrigieren muss. Trotzdem kommt man mit Siri oft schneller zu einem Ergebnis als mit einer gewöhnlichen Google-Suche.

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Dank Siri lässt sich recht komfortabel auch durch große Musik-Sammlungen navigieren, sofern die Metadaten korrekt sind. Allerdings bereiten der Sprachassistentin auch hier anderssprachige Interpreten, Song- und Albumtitel Probleme, weshalb sich das Anlegen von Wiedergabelisten mit eindeutigen Namen lohnt.

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Weder SMS noch E-Mails lassen sich mit nur einem Befehl verschicken. Die benötigten Informationen erfragt Siri beim Anlegen der Nachricht. Leider hat die Sprachassistentin ausschließlich Zugriff auf den Posteingang, sodass man nicht etwa Entwürfe bearbeiten oder den Papierkorb leeren kann.

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Das schnelle Anlegen neuer Termine dürfte zu den meistgenutzten Funktionen der Sprach-Assistentin zählen. Die Kalender-Funktion akzeptiert dabei auch Sätze, die sowohl Datum, Startzeitpunkt und Dauer sowie den Anlass beinhalten. Fehlen Informationen, fragt Siri nach.

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Siri kann Nummern wählen, verpasste Anrufe zurückrufen, Facetime-Verbindungen aufbauen und Voicemails abspielen. Damit Siri die richtige Nummer wählt, wenn sie jemanden im Büro anfrufen soll, muss diese Information in den Kontakten hinterlegt sein. Während eines Telefonats steht sie freilich nicht zur Verfügung.

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Die Bildschirmhelligkeit lässt sich wie viele andere Gerätefunktionen mit Siri regeln. Ihre Stimme muss man jedoch manuell ändern. Der Flugmodus ist ein Sonderfall. Die Sprach-Assistentin kann ihn zwar einschalten, nicht jedoch wieder deaktivieren, denn ohne Netzverbindung funktioniert sie nicht.

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Fordert man Siri nicht aktiv dazu auf, eine bestimmte Suchmaschine zu verwenden, kommt Microsofts Bing zum Einsatz. Durch der Internetsuche gelieferte Informationen stellt sie direkt dar, alle anderen Ergebnisse öffnet Siri in Safari.

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In Kombination mit der Erinnerungen-App eignet sich Siri wunderbar als Gedankenstütze. Zwar sind in der deutschen Version Erinnerungslisten nicht gezielt bedienbar und alles landet in der Standard-Liste, dafür lassen sich die Erinnerungen nicht nur zeit- sondern auch ortsbasiert auslösen.

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Zwar liest Siri weder Tweets noch Facebook-Posts vor, dafür zeigt sie diese auf dem Display an. Per Befehl lassen sich die sozialen Netze nach Beiträgen durchsuchen, die einen per Hashtag (#) gekennzeichneten Begriff enthalten. Dazu müssen die Accountdaten in den Einstellungen hinterlegt sein.

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Mit dem richtigen Befehl stößt Siri die Auto-, Fußgänger-, ÖPNV- oder Fahrradnavigation an und sortiert die Ziele dabei nach Bewertungen. Routenberechnungen, Verkehrsdichte-Angaben sowie die Navigation selbst überlässt die Sprachassistentin allerdings der Karten-App.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?