Sizilien Regen, Schlamm und Schutt
In Scaletta Zanclea stehen Passanten und Hilfskräfte vor einem Felsbrocken, der mit dem Schlamm in die Stadt rollte.
Die Schäden in Messina gehen weit in die Millionen - dort trat mittlerweile der Krisenrat der Region zusammen, um die Lage nach den folgenschweren Unwettern zu erörtern.
Viele Menschen wurden getötet, immer noch wird in Schutt, Schlamm und Geröll nach Vermissten gesucht.
In der Nacht zu Freitag, dem 2. Oktober, brachen sich die Wassermassen nach heftigen Regenfällen Bahn, wie hier in Giampilieri.
Eine Villa ist nach einem Erdrutsch in Molino in Schieflage geraten.
Besonders betroffen war die Gegend rund um Messina, im Nordosten der Insel. Der italienische Ministerrat rief den Ausnahmezustand für die Region aus.
Katastrophenschutzleiter Guido Bertolaso erklärte, mindestens 40 Menschen seien verletzt worden, zwei von ihnen schwer.
Die Straßen von Giampilieri sind mit Schutt und Schlamm bedeckt, den Überresten der Überschwemmungen und Erdrutsche.
Die Feuerwehr ist in Giampilieri mit schwerem Gerät im Einsatz.
Ungewöhnliches Treibgut: An den Strand von Scaletta Zanclea wurden Autos und Schutt geschwemmt.