Werbung Weitere Positiv- und Negativbeispiele
"Schafft es selten über die Grenze", warb der Bonner Safthersteller True Fruits im Sommer 2017 für einen schwarzen Saft. True Fruits bekam einem Shitstorm in den sozialen Medien ab und verteidigte sich: "Ja, wir sind diskriminierend." Man bediene sich des Mittels der Satire und habe "mehr Eier" als andere, ließ das Unternehmen verlauten. Trotzdem nahm True Fruits seinen schwarzen Saft im Januar 2019 aus dem Sortiment.
Neben dem Volkswagen-Spot war auch eine Werbung für den Frischkäse Philadelphia von einem Verbot nach den neuen britischen Richtlinien betroffen. Der Grund: Zwei Väter sind von ihrem Essen derart abgelenkt, dass sie sich nicht mehr um ihre Kinder kümmern.
Mit diesem Foto warb H&M für einen Kinderhoodie - und setzte sich damit Rassismusvorwürfen aus. Man sei den üblichen Routinen nicht gefolgt, entschuldigte sich der Hersteller. Das Kleidungsstück ist mittlerweile nicht mehr erhältlich.
Es gibt aber auch Positivbeispiele. Gillette brach mit einem Spot Anfang 2019 mit dem klassischem Rollenbild. Gezeigt wird ein modernes Männerbild; sexistisches Machogehabe wie Mobbing und Prügeleien dagegen kommen schlecht weg. Einen kleinen Shitstorm gab es dennoch: aus rechten Kreisen.
In einem Spot für die Commerzbank spielen die DFB-Fußballerinnen im Mai 2019 selbstironisch mit Vorurteilen. "Wir treten für eine Nation an - die unsere Namen nicht kennt. Aber es ist okay."