Red Mountain Viel Schnee und Vielfraß
Traumhafte Bedingungen: Red Mountain ist einer der besten Tree-Skiing-Reviere weltweit. Noch ist das Gebiet tief im Süden der kanadischen Rocky Mountains ein Geheimtipp.
Von den kegelförmigen Gipfeln gehen Dutzende Steilrinnen und Tiefschneehänge ins Tal.
Verstreut in den Wäldern liegen zahlreiche Hütten wie die Paradise Lodge.
Bill Blackburn betreibt mit dem "Start Shack", die wohl gemütlichste Hütte im Revier.
Die Bergregion rund um Rossland ist ein ehemaliges Minengelände. Auch heute werden hier noch Zink und Blei eingeschmolzen.
Heute kommen die Skifahrer, während des Vietnamkriegs hingegen war die Region wegen ihrer Grenznähe ein beliebter Zufluchtsort für junge Männer aus den USA, die der Musterung entgehen wollten.
Nicht täuschen lassen: Das Gebiet kommt mit nur sechs Schlepp- und Sesselliften aus europäischer Sicht auf den ersten Blick vielleicht etwas mickrig daher - doch von den kegelförmigen Berggipfeln führen Dutzende Traumpisten ins Tal.
Ganz und gar nicht überlaufen: Höchstens 1000 bis 1200 Leute halten sich pro Tag im Red Mountain Resort auf. Für internationale Gäste ist das Gebiet auch schwer zu erreichen: Zehn Autostunden braucht man vom Flughafen in Calgary.
Hervorragende Aussichten: In Red Mountain fallen im Jahr rund 7,50 Meter Schnee.
Nachtquartier in der Slalom Creek Lodge.
Auch nachdem die Wintersonne untergegangen ist, lässt es sich hier gut aushalten.
Zu Goldrauschzeiten war Rossland, die Stadt, über deren Kern sich der markante Kegel des Red Mountain erhebt, eine der größten Städte im westlichen Kanada. Heute leben hier noch rund 3500 Einwohner.