Opalmine in der Slowakei Schatzkammer für Taucher
Stillgelegte Opalmine in der Ostslowakei: Nur perfekt ausgeleuchtet lassen sich die gefluteten Gänge und Hallen in ihrer ganzen Pracht erkennen.
Peter Kubicka hat die Opálové bane unter Wasser erschlossen: Sattgesehen hat er sich an ihr noch lange nicht.
Nur die Taucherlampen bringen Licht in die Schatzkammer unter Tage.
Rost hängt wie Stalaktiten von der Decke und erzeugt gebrechliche Gebilde, die bei der kleinsten Berührung zerstört werden.
Die an der Seite des Ganges gespannten Führungsleinen sind die einzigen Hilfsmittel, um den Ausgang in dem Gewirr von Gängen sicher finden zu können.
Überall stößt man auf die Hinterlassenschaften der Minenarbeiter: Loren und Schaufeln, Bretter und Spitzhacken.
Die ausgestoßene Atemluft bildet an der Decke kleine Blasen, die wunderschöne Reflexionen erzeugen.
Stellenweise wirkt die Mine wie ein versunkenes Industriemuseum.
Wie verwunschen liegt der Eingang inmitten eines bergigen Waldgebietes. Ohne genaue Ortskenntnisse ist er kaum zu finden.