"Small Architecture": Große kleine Bauten - DER SPIEGEL
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Große kleine Architektur Budenzauber

Raum für spannendes Design ist in der kleinsten Hütte. Das zeigen diese Entwürfe aus aller Welt.
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Die Hut on Sleds in Neuseeland ist in mehrfacher Hinsicht ein besonderes Strandhaus. Die dem Meer zugewandte Seite lässt sich mittels einer Seilzugkonstruktion komplett öffnen. Bei Hochwasser können die Bewohner ihr Heim um einige Meter nach hinten versetzen. Dazu hat der Architekt Ken Crosson den Holzbau auf zwei Kufen gesetzt. Die nötige Zugkraft kommt von einem Traktor.

Foto: Simon Devitt/ TASCHEN
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Blick ins Innere der Hut on Sleds: Im hinteren Bereich liegt das Badezimmer. Über der Küchenzeile schlafen die Bewohner.

Foto: Simon Devitt/ TASCHEN
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Das komplette House 77 in Portugal ist in Halbetagen aufgeteilt. Eine Treppe in der Mitte des Hauses verbindet die im unteren Teil gelegenen Gemeinschaftsräume mit den Privaträumen in den Obergeschossen. Die Fassade ist mit Stahlplatten verkleidet, in die Architekt Póvoa de Varzim "siglas poveiras" gefräst hat - ein traditionelles Zeichensystem, mit dem die Fischer früher Ausrüstung gekennzeichnet und Nachrichten übermittelt haben.

Foto: Dioniso lab/ TASCHEN
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Diese Sauna in einem Wald im US-Bundesstaat Michigan hat David Salmela gebaut. Sie gehört zu einem Ferienhaus fünf Kilometer vom Lake Michigan entfernt, das ebenfalls Salmela entworfen hat. Das ist insofern erstaunlich, als der Mann Autodidakt ist. Inzwischen trägt er einen Ehrendoktortitel und hat mehrere Architekturpreise gewonnen.

Foto: Undine Pröhl/ TASCHEN
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Das "Portal des Bewusstseins" steht an der Hauptverkehrsader in Mexico City und besteht hauptsächlich aus 1500 Kaffeebechern. Es wurde von Michael Rojkind gemeinsam mit sechs Künstlern gestaltet.

Foto: Rojkind Arquitectos/ Foto: Jaime Navarro/ TASCHEN
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Rintala Eggertsson steht für das Büro des finnisch-isländischen Architekturduos Sami Rintala und Dagur Eggertsson. Mit ihrer Arbeit wollen sie "den Raum zwischen Architektur und Kunst in öffentlichem Raum" besetzen. Dieser Bücherturm aus Holz war ihr Beitrag für eine Ausstellung im Londoner Victoria and Albert Museum.

Foto: Rintala Eggertsson/ Foto: Pasi Aalto/ TASCHEN
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Als Calvin Klein für seinen Laden in der New Yorker Madison Avenue ein Konzepthaus wollte, das er im Schaufenster ausstellen kann, lieferten ihm die Architekten von REX dieses futuristische Gebilde. Die Inneneinrichtung besteht komplett aus Miniaturen der Home-Linie des Unternehmens.

Foto: James Lattanzio/ TASCHEN
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Außen viel Stahl und innen viel Holz, die perfekte Mischung für eine gemütliche Wochenendhütte in Kanada. Beheizt wird der 18 Quadratmeter große Wohnwürfel mit einem Holzofen, geduscht wird im Freien. Schöner Aussteigen geht nicht.

Foto: Olson Sundberg Kundig Allen Architects/ TASCHEN
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Architekten in Japan müssen häufiger auf kleinstem Raum eine ordentliche Behausung unterbringen. Das dieses Kunststück gelingen kann, zeigt das Riverside House in Tokyo. Auf einem nur 52 Quadratmeter großen Grundstück schuf Kota Mizuishi Platz für eine dreiköpfige Familie. In dem auskragenden Element wurde ein Arbeitszimmer untergebracht.

Foto: Hiroshi Tanigawa/ TASCHEN
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Die Sanriku-Küste in Rikuzenta, Japan, wurde vom schweren Erdbeben 2011 größtenteils zerstört. Die Architekten des Büros Toyo Ito sollten deshalb ein Begegnungszentrum für Menschen aus der Gegend schaffen, in dem die sich ausruhen können. Herausgekommen ist dieses dreistöckige Gebäude, das von Holzpfeilern und Terrassen umkränzt wird.

Foto: Iwan Baan/ TASCHEN
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Diese gemütliche Feuerhütte steht in einem Kindergarten in Trondheim, Norwegen. Aus ungenutztem Bauholz von einer nahgelegenen Baustelle haben die Architekten Marit Justine Haugen und Dan Zohar einen begehbaren Kamin gemacht, der sicher nicht nur Kinder erfreut.

Foto: Haugen/ Zohar Arkitekter/ TASCHEN
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In der hügeligen Landschaft von Ensenada, Mexiko, stehen diese Designerkabinen eines Hotels. Eine der Vorgaben für den Architekten Jorge Gracia lautete, die Umwelt so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, deshalb wählte er die Pfahlbaukonstruktion. So berühren seine Hütten nicht einmal den Boden unter ihnen.

Foto: Undine Pröhl/ TASCHEN
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Teehäuser aus Japan kennt man, dieses wurde aber für Engländer gestaltet, und zwar von Terunobu Fujimori. Eigentlich wollte der Architekt sein mit Holzkohle verkleidetes Häuschen aufhängen. Weil das nicht ging, hat es jetzt Beine.

Foto: Courtesy of Victoria and Albert
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Alle Aufnahmen stammen aus "Small Architecture". Der im Taschen Verlag  erschienene Titel ist eine kleinformatige Neuauflage des bereits 2014 erschienen Buchs von Philip Jodidio. Die Architekturfotografie kommt in dem kleinen Band zwar nicht voll zur Geltung, aber Jodidios informativen Begleittexten und Architektenprofilen tut das keinen Abbruch.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?