Smart E-Modelle: Jetzt ein Typ für Jedermann - DER SPIEGEL
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Smart E-Modelle Jetzt ein Typ für Jedermann

Keine anderer deutscher Hersteller hat bereits so viele Elektroautos wie Smart. Doch die schon mehr als 2000 E-Smarts wurden bislang nicht an Privatkunden verkauft. Das ändert sich demnächst. Ab 2012 gibt es den Bonsai-Benz mit Batterie für alle - heißt es zumindest.
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Smart E, dritte Generation: Auf der IAA Mitte September in Frankfurt wird die Daimler-Marke Smart die dritte Generation des mit Elektroantrieb ausgestatten Zweisitzers vorstellen. Erkennbar ist das Fahrzeug an einem größeren Kühlergrill, LED-Tagfahrleuchten, verbreiterten Türschwellern. Außerdem kann der E-Smart nun in allen Farben bestellt werden, die es auch für die herkömmlich motorisierten Modelle gibt.

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Extra-Designpaket: Wer das Auto mit dem sogenannten Electric-Drive-Designpaket bestellt, erhält ein weiß-grünes Auto (wie im Foto) mit weißen Felgen und zahlreichen grünfarbenen Akzenten im Innenraum.

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Doppelstrategie: Der Smart E wird vermutlich das billigste Großserien-Elektroauto in Deutschland und aller Voraussicht nach weniger als 30.000 Euro kosten. Weil das ein Batzen Geld für einen mickrigen Zweisitzer ist, bietet Smart auch noch ein Pedelc, also ein Elektrofahrrad, namens Ebike an, das weniger als 3000 Euro kosten soll.

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Stärkerer Motor: Im neuen Smart E kommt ein von Daimler in einem Joint-Venture mit Bosch gefertigter Elektromotor zum Einsatz, der eine Dauerleistung von 48 PS bereit stellt und kurzzeitig sogar bis zu 75 PS Leistung abgeben kann.

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Umfangreiche Ausstattung: An Bord des Smart E befindet sich unter anderem eine vollautomatische Klimaanlage; so kann das Auto per vorheriger Einstellung zu einer bestimmten Abfahrtszeit auf die gewünschte Temperatur vorgeheizt oder abgekühlt werden. Allerdings funktioniert das nur, wenn der Smart E an einem Stromkabel hängt. Diese Vorklimatisierung kann der Fahrer übrigens auch von einem Computer oder Smartphone aus aktivieren.

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Fahrrad abfahrbereit: Knapp ein Jahr nach der Vorstellung der E-Fahrrad-Studie beim Autosalon in Paris stellt Smart nun die Serienversion des Ebike vor. Entwickelt wurde und gebaut wird das Fahrrad gemeinsam mit der Berliner Fahrradmanufaktur Grace.

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Highend-Fahrrad: Das Pedelec mit 26-Zoll-Rädern und Scheibenbremsen ist mit einem 250 Watt starken Elektromotor ausgestattet, der in der Hinterachsnabe sitzt. Er unterstützt den Radler bei Geschwindigkeiten bis 25 km/h und startet automatisch, sobald in die Pedale getreten wird. Der Grad der elektrischen Unterstützung kann in vier Stufen variiert werden. Der Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 400 Wh kann an jeder Steckdose geladen werden.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?