Smart Home: Heim mit Hirn - DER SPIEGEL
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Smart Home Heim mit Hirn

Smart-Home-Technologie soll Häuser klüger machen, Energie sparen helfen, die Sicherheit erhöhen und das Leben bequemer machen. Aber funktioniert das wirklich - oder holt man sich mit den Geräten nur neue Risiken ins Haus?
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Smart-Home-Technologie im Alltag (hier eine Demonstration auf der IFA 2014): Vernetzte Geräte im Haus sollen Energie sparen helfen und die Sicherheit und Bequemlichkeit erhöhen. Das Problem für die Anbieter: Viele Deutsche können mit dem Begriff bis heute nichts anfangen. Und noch weniger wünschen sich wirklich einen Kühlschrank, der per App mitteilt, was er gerade enthält.

Foto: Rainer Jensen/ picture alliance / dpa
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Bislang unveröffentlichte Infas-Daten zum Thema "Smart Home": Mehr Sicherheit zu Hause wünschen sich viele, alle Haushaltsgeräte per App steuern zu können, eher wenige.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Intelligenter Thermostat der Firma Nest: Google kaufte den Hersteller von vernetzter Heimtechnik Anfang 2014 für 3,2 Milliarden Dollar. Nest-Thermostate können dank eingebauter Sensoren für "Temperatur, Aktivität, Luftfeuchtigkeit und Helligkeit" (Nest-Website) sogar erraten, wann jemand zu Hause ist und in welchem Raum sich gerade jemand aufhält. Steuern lassen sie sich auch über eine Smartphone-App.

Foto: nest
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Nest-Rauchmelder: Die Nest Protect genannten Geräte kosten 100 Dollar. Dafür lassen sie sich vom Smartphone aus zum Schweigen bringen und warnen auch übers Handy, wenn einem Rauchmelder die Batterieladung ausgeht.

Foto: nest
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Smart-Home-Set von Devolo: Die Geräte dieses Herstellers sollen ein "Smart Home zum Selbermachen" ermöglichen. Zum Paket gehört etwa ein Tür- und Fensterkontakt, der Alarm schlagen kann, wenn Türen oder Fenster offenstehen. Die über den Funkstandard Z-Wave ansteuerbare Steckdose soll etwa warnen können, wenn der Kühlschrank offen steht. Außerdem lassen sich per App aus der Ferne Geräte ein- und ausschalten. Z-Wave ist übrigens eine Alternative zu WLAN - der Standard verbraucht weniger Energie.

Foto: TMN
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Steuereinheit für Fußbodenheizung von RWE: Die Grundidee von Smart Home ist immer die gleiche: Je mehr all die Sensoren und Geräte miteinander kommunizieren, desto besser kann ihr Wirken aufeinander abgestimmt werden.

Foto: RWE
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Heizkörperthermostat: Über solche Geräte soll sich auch eine alte Dampfheizung in ein Smart-Home-System einbinden lassen.

Foto: RWE
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Smart Meter (Archivbild aus den USA): Die digitalen Stromzähler sollen es Stromanbietern erleichtern, ihre Netze zu steuern. Kunden sollen besser nachvollziehen können, wann sie wie viel Energie verbrauchen - und wo sie unter Umständen sparen könnten. Smart Meter sind aber aus verschiedenen Gründen umstritten, etwa mit Blick auf den Datenschutz und aus Angst vor Sicherheitslücken.

Foto: Carolyn Kaster/ AP
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Intelligenter Stromzähler: Eigentlich sollten derartige Geräte in Deutschland nach und nach in allen Haushalten mit einem bestimmten Stromverbrauch eingebaut werden. Bislang aber geht das sehr schleppend voran - nicht nur wegen der Kritik an den Geräten, sondern auch wegen der damit verbundenen Kosten.

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Philips-Hue-Leuchtmittel: Diese Lampen kann man nicht nur vom Handy aus steuern, sie verändern auf Wunsch auch ihre Farbe. Auch aus der Ferne lässt sich damit das Licht ein- oder ausschalten, etwa, um potenziellen Einbrechern Anwesenheit vorzutäuschen.

Foto: Matthias Kremp
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Philips-Hue-Bridge: Die smarten Birnen werden über Funk gesteuert, die Bridge wird über ein Lan-Kabel mit dem Internet verbunden.

Foto: Matthias Kremp
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Hue-App auf dem Tablet: Die Lichtfarbe lässt sich mit der Software der Tagesform und Stimmung anpassen.

Foto: Philips
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