Snap Touch und Insta Share-Printer im Test - DER SPIEGEL
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Polaroid Snap Touch und Insta Share-Printer im Test Snap Touch und Insta Share-Printer im Test

In den Siebziger- und Achtzigerjahren waren Polaroid-Kameras hip: Dank ihnen musste man nicht wie sonst tagelang auf Papierabzüge aus dem Labor warten. Und heute? Wir haben zwei moderne Geräte getestet.
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Schnapschuss-Automat: Mit Geräten wie der Snap Touch versucht Polaroid die Sofortbildtechnik ins Digitalzeitalter zu bringen.

Foto: Matthias Kremp
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Das Objektiv der Snap Touch verfügt über eine Festbrennweite, zoomen kann man also nicht. Der Fotosensor hat eine Auflösung von 13 Megapixeln.

Foto: Matthias Kremp
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Auf der Unterseite findet man einen Micro-USB-Anschluss zum Aufladen des Akkus sowie einen Steckplatz für Speicherkarten bis 128 GB. Mittig ist ein Stativgewinde eingebaut.

Foto: Matthias Kremp
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Ein- und ausgeschaltet wird die Kamera über den ausklappbaren Blitz, der sich nur widerspenstig wieder ins Gehäuse drücken lässt. Rechts neben dem Blitz ist der winzige Selfie-Spiegel zu erkennen.

Foto: Matthias Kremp
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Der 3,5 Zoll große Bildschirm auf der Rückseite dient als Sucher und als Benutzeroberfläche, er kann mit den Fingern bedient werden. Die Bilddarstellung ist sehr blickwinkelabhängig, der Bildschirm insgesamt nicht sehr hell.

Foto: Matthias Kremp
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Anders als bei alten Sofortbildkameras kommt ein Schnappschuss bei der neuen Kamera nicht sofort aus dem Drucker heraus, sondern erst, wenn man damit zufrieden ist.

Foto: Matthias Kremp
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Früher wurden Sofortbildfilme meist in Form von Plastikkassetten in die Kameras geschoben. Bei der Snap Touch hingegen wird das 5,1 x 7,6 Zentimeter große Fotopapier als Loseblattsammlung eingelegt.

Foto: Matthias Kremp
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In den getesteten Geräten verwendet Polaroid sogenanntes ZINK-Papier, das online in verschiedenen Stückelungen bestellbar ist. 50 Blatt kosten je nach Händler etwa 29 Euro.

Foto: Matthias Kremp
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Ein besonders Extra: Das ZINK-Papier ist gleichzeitig Aufkleber.

Foto: Matthias Kremp
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Auch beim Insta-Share Printer für Motorola Smartphones wird das Fotopapier lose in den Papierbehälter eingelegt.

Foto: Matthias Kremp
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Der Polaroid-Drucker wird einfach auf ein Smartphone aus Motorolas Moto-Z-Serie aufgesteckt, er hält magnetisch. Und er macht das darunter kaum noch erkennbare, weil extrem dünne, Smartphone zum dicken Klopper.

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Flach wird das Gehäuse des Sofortbilddruckers nur über dem Objektiv der Handykamera. Dort sind auch die firmentypischen Farbstreifen aufgemalt.

Foto: Matthias Kremp
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Ähnlich wie bei der Snap Touch kann man auch beim Insta-Share Printer erst einmal auf dem Smartphone die Bilder auswählen, die man drucken lassen möchte.

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Auch eine Möglichkeit, passendes Fotopapier direkt aus der App heraus zu bestellen, ist vorgesehen. Sie führte uns beim Ausprobieren allerdings zu einem US-Shop.

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Die Polaroid-App auf dem Smartphone ermöglicht es nicht nur, Fotos zu drucken. Sie bietet auch die Option, Aufnahmen etwa auf Facebook oder Instagram zu teilen.

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In Maßen lassen sich Aufnahmen in der Polaroid-App auch bearbeiten. Die Möglichkeiten sind allerdings sehr überschaubar.

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Erst wenn man mit dem Bild zufrieden ist, löst man mit einem Fingertipp auf den "Drucken"-Button den Druckvorgang aus.

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Rund 30 Sekunden dauert es dann, bis das fertige Bild aus dem Drucker kommt. Genauso lange braucht die Snap Touch auch.

Foto: Matthias Kremp
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Die Qualität der Ausdrucke stimmt bei beiden Geräten weitgehend überein. Bildschärfe und Kontrast sind bei den Prints des Insta-Share-Druckers einen bisschen besser.

Foto: Matthias Kremp
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Der Unterschied zu einem alten Original ist gewaltig. Hinten im Bild ist eine Polaroid Vision von 1993 zu sehen, vorne links die Polaroid Snap Touch und rechts der Insta-Share Printer.

Foto: Matthias Kremp
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?