Feinstaub global So dreckig ist die Luft weltweit
Dreckige Luft in Neu-Delhi: Die Weltgesundheitsorganisation hat die indische Mega-City als die am stärksten verschmutzte Hauptstadt der Welt eingestuft. Vor allem Industrie und Verkehr belasten die Luft.
Aber auch die Lebensbedingungen der Menschen aus den unteren sozialen Schichten in Indien - wie hier in Neu-Delhi -, ebenso wie in zahlreichen anderen asiatischen und afrikanischen Ländern verschärfen das Problem: Ganze Müllberge werden entweder mitten in Wohngegenden oder in direkter Nähe dazu verbrannt.
Weil viele Menschen in ihren Häusern auf Feuerstellen oder mit Kohleöfen kochen und heizen, ist die Feinstaubbelastung auch in den Haushalten oft viel zu hoch. "Es ist untragbar, dass über drei Milliarden Menschen - die meisten von ihnen Frauen und Kinder - immer noch täglich tödlichen Rauch einatmen, der von den Öfen und Kochern in ihren Häusern stammt", sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus.
Smog in Kairo: Die ägyptische Hauptstadt zählt zu den Mega-Citys mit der größten Feinstaubbelastung.
Dunst über bunt: Oft hängt eine Smogwolke über Kairo.
Dieser Junge in Peking trägt eine Atemschutzmaske, um sich vor gefährlichem Feinstaub zu schützen. Die Partikel gelangen in die Atemwege und - je kleiner sie sind - auch bis in die Lungenbläschen und das Gefäßsystem.
Bewusstsein schaffen: Kunststudenten des Fine Art College im chinesischen Xian haben diese Skulpturen aufgrund der starken Luftverschmutzung mit Atemmasken ausgestattet.
Mitten in der Stadt: Auch in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka zählt es zum Alltag, dass Müll dort verbrannt wird, wo Menschen leben.
Dieses Lagerfeuer in Dhaka spendet Wärme - und erzeugt Rauch, Ruß und Feinstaub.
Kaum noch sichtbar: Ein Mann fotografiert von einem Aussichtspunkt aus das versmogte Mexiko City.
Feinstaub in Deutschland: Auch hierzulande werden die Grenzwerte überschritten - wenn auch auf einem deutlich niedrigeren Niveau als in Indien, Bangladesch oder Ägypten.