Android So funktioniert Google Pay
Nachdem Google Pay bereits in 18 anderen Ländern genutzt werden kann, bietet Google seinen Smartphone-Bezahldienst nun auch in Deutschland an.
Nachdem man die App aus dem Play Store heruntergeladen und installiert hat, gilt es, zunächst die Nutzungsbedingungen zu akzeptieren, sonst läuft nichts.
Zum Start kann man nur in den Läden einiger Handelsketten sowie auf manchen Websites und in einigen Apps mit Google Pay bezahlen.
Bevor es losgehen kann, muss man in der App mindestens eine Kredit- oder Guthabenkarte eintragen. Wer ein solches Zahlungsmittel schon bei Google hinterlegt hat, etwa für den Play Store, kann einfach diese Karte übernehmen.
Neben Kredit- und Guthabenkarten lassen sich auch Karten von Treueprogrammen in Googles App ablegen. So kann man an der Kasse auch solche Karten nutzen, ohne das Portemonnaie zücken zu müssen.
In Geschäften funktioniert Google Pay immer dann, wenn das Kassenterminal das kontaktlose Bezahlen unterstützt.
Außerdem muss man Kunde bei einer von nur vier Banken sein, die Google Pay derzeit unterstützen. Zurzeit sind das nur die Commerzbank, comdirect, N26 und Wirecard. Mit Revolut und der LBBW kommen demnächst zwei weitere Banken hinzu.
Andernfalls bekommt man nur eine lapidare Fehlermeldung. Noch sträubt sich die Mehrheit deutscher Banken und Sparkassen gegen fremde Smartphone-Bezahlsysteme, sie will lieber eigene Lösungen einführen. Beim Onlinekauf wird aber die Karte belastet, die mit dem Google-Konto verknüpft ist. Die kann von jeder Bank ausgestellt sein.