Das Premium-Komplettpaket So funktioniert Dashlane
Dashlane kann als Software auf ihrem PC oder Laptop installiert werden, der Download ist kostenlos. Nach der Installation müssen Sie ein Konto erstellen. Das hier verwendete Passwort ist auch der Schlüssel zum Tresor: Überlegen Sie es sich gut und bewahren Sie es gegebenenfalls an einem sicheren Ort (nicht als Zettel neben dem Bildschirm!) auf.
Anschließend werden Sie aufgefordert, die Browser-Erweiterung zu installieren. Das ist keine Pflicht, aber praktisch, weil Dashlane nur dadurch automatisch Passwörter auf Websites eingeben kann. Auch werden Sie beim ersten Start gefragt, ob Sie die gespeicherten Passwörter aus dem Browser direkt in den Manager übertragen wollen. Das kann den Einstieg erleichtern.
Wenn Sie unterwegs sind oder einen Arbeits-PC verwenden, auf dem Sie keine Software installieren können, können Sie auch ausschließlich die Browser-Erweiterung ohne Desktop-App nutzen. Dazu müssen Sie in den Einstellungen des Addons (Rechtsklick auf Symbol, Erweiterung verwalten) aber eventuell den Modus von "Desktop" auf "Standalone" umstellen.
So sieht Dashlane aus, wenn Sie die Software in der Taskleiste anklicken oder die "Standalone"-Browser-Erweiterung aufrufen. Links angezeigt werden Ihnen die verschiedenen Sektionen, in denen Sie verschlüsselte Daten speichern können. Die Wichtigste ist ganz oben: Passwörter. Klicken Sie auf den grünen Button, um Ihren Passwortmanager zu füllen.
Als URL genügt es in der Regel, die Hauptseite einzutragen, also etwa www.spiegel.de anstelle der genauen Login-Seite. Die Kategorien können Sie später noch ändern, ebenso lassen sich neue erstellen. Den Benutzernamen und das Passwort sollten Sie kennen. Ist der Eintrag hinzugefügt, können Sie per Doppel- und Rechtsklick weitere Einstellungen vornehmen. So lassen sich etwa Notizen (zum Beispiel Sicherheitsfragen) hinzufügen und es gibt die Option, das automatische zu aktivieren.
Erkennt Dashlane auf einer Website ein gespeichertes Passwort, erscheint das Symbol im Eingabefeld und die Daten werden automatisch ausgefüllt. Ein Klick auf das Symbol oben rechts in der Browserleiste führt im ersten Reiter zu den Einträgen im Tresor.
Im zweiten Reiter lässt sich festlegen, ob für die gerade geöffnete Website der Nutzername und das Passwort automatisch eingetragen werden sollen oder ob eine Website komplett ausgenommen werden soll. Das ergibt etwa bei der Website einer Bank Sinn.
Der dritte Reiter der Browser-Erweiterung ist ein Passwortgenerator. Im besten Fall sollten Sie nach der Einrichtung von Dashlane alle unsicheren Passwörter ändern. Dashlane hilft dabei, ein starkes Passwort anzulegen, das in der Regel zwischen 12 und 16 Zeichen haben sollte.
Ist der Tresor gefüllt, erscheinen hier alle gespeicherten Zugangsdaten. Für viele Websites liefert Dashlane automatisch die entsprechenden Icons. Zur schnellen Suche können Sie einfach einen Buchstaben eingeben, um sofort zu den jeweiligen Einträgen zu springen.
Welches Passwort ist überhaupt unsicher? Um die Frage zu beantworten, gibt es das "Identitäts-Dashboard". Dort bekommen die Nutzer auf einen Blick angezeigt, welche Passwörter zu kurz oder schwach sind. Ist die "Dark-Web-Überwachung" aktiviert, informiert Sie Dashlane, falls Ihre E-Mail-Adresse in gehackten Datenbanken auftaucht.
Eine Besonderheit von Dashlane ist die "Synchronisieren"-Funktion. Wenn Sie nur ein Gerät nutzen, bleiben Ihre Kennwörter auf diesem Gerät. Erst wenn Sie ein zweites Gerät hinzufügen, können Sie den Abgleich über die Dashlane-Server erlauben. Wollen Sie diesen Abgleich nicht, lässt sich die Synchronisierung in den Einstellungen der App ausschalten.
In den Einstellungen können Sie auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten. Ist sie aktiviert, müssen Sie beim in LastPass nicht nur das Masterpasswort eintippen, sondern auch einen Code, den sie über ein zusätzliches Gerät erhalten. Der Vorteil für Sie: Selbst wenn jemand an das Masterpasswort gelangt, kann er sich nicht einloggen.
Eine beliebte Option in Sachen Zwei-Faktor-Authentifizierung ist der Google Authenticator, den es als App für Android und iOS gibt. Um ihn zu nutzen, müssen Sie zunächst die App auf dem Handy installieren und anschließend über die App den QR-Code in der Dashlane-Software scannen. Danach sind die Geräte verknüpft. Wann immer Sie sich dann in Dashlane einloggen, müssen Sie den gerade aktuellen Code aus der Authenticator-App eingeben.
Sollten Sie Dashlane auf einem PC oder Laptop nutzen, auf den andere Menschen Zugriff haben (zum Beispiel aus der IT-Abteilung Ihres Arbeitgebers), sollten Sie einstellen, dass Sie sich nach einer bestimmten Zeit ausloggen. So kann niemand in der Mittagspause heimlich in ihren Tresor gucken.
Dashlane funktioniert auch mobil, die App gibt es für Android und iOS. Zusätzlich zu automatischen Logins auf Websites kann Dashlane seine Kunden auch in andere Apps wie Instagram einloggen. Dazu müssen aber, je nach Betriebssystem und Smartphone-Hersteller, möglicherweise zusätzliche Erlaubnisse erteilt werden.