So richten Sie den Passwortmanager LastPass ein - DER SPIEGEL
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Der Online-Manager So funktioniert LastPass

Wie funktioniert LastPass? Eine Erklärung in Bildern.
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Für LastPass müssen Sie sich zunächst mit einer E-Mail-Adresse registrieren. Schon bei der ersten Anmeldung erstellen Sie das Masterpasswort, mit dem Sie später Ihren Tresor öffnen. Es sollte möglichst stark und einzigartig sein, aber trotzdem leicht zu merken und einzutippen - denn es wird am Ende das Kennwort sein, dass Sie am häufigsten eingeben werden.

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Im zweiten Schritt installieren Sie das Browser-Addon. LastPass funktioniert zwar auch nur mit dem Login über die Website, aber erst mit der Browser-Erweiterung erhalten Sie Zugriff auf alle Funktionen und Vorteile des Managers. Das Plugin gibt es für alle gängigen Browser und sollte automatisch für den Browser, den Sie zur Registrierung nutzen, angezeigt werden. Klicken Sie auf "Hinzufügen".

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Das Symbol von LastPass sollte dann oben rechts in der Browserleiste auftauchen. Anhand der Farbe können Sie sehen, ob Sie eingeloggt sind (rot) oder nicht (grau). Ein Klick auf das Symbol führt Sie in den Passwort-Tresor oder direkt zu den gespeicherten Websites, zu Notizen oder Optionen. Klicken Sie auf "Open my Vault" für die Übersicht der gespeicherten Passwörter.

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So sieht der Tresor von LastPass aus. In der linken Spalte sehen Sie verschiedene Sektionen, unter denen Sie Passwörter, Formulare oder Dokumente ablegen können. Die Wichtigste wird immer zuerst geöffnet: Unter "Websites" stehen alle gespeicherten Logins. Über den roten Knopf unten rechts fügen Sie neue Einträge oder zusätzliche Ordner hinzu. So lassen sich die Passwörter besser sortieren.

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Als URL genügt es in der Regel, die Hauptseite einzutragen, also etwa www.spiegel.de anstelle der genauen Login-Seite. Namen und Ordner (falls vorher erstellt) können Sie frei wählen. Den Benutzernamen und das Passwort sollten Sie kennen. Zusätzlich können Sie noch auswählen, ob LastPass versuchen soll, Sie beim Besuch dieser Website immer automatisch einzuloggen oder ob der automatische Login für diese Seite komplett deaktiviert werden soll.

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Sie müssen nicht alle Dienste, bei denen Sie Mitglied sind, händisch in den Tresor eintragen. Sie können sich auch wie gehabt einfach bei einem Dienst einloggen - wenn sie währenddessen in LastPass eingeloggt sind, erkennt das die Software und fragt, ob die Zugangsdaten im Tresor gespeichert werden sollen. So können Sie nach und nach den Passwortmanager erweitern, ohne sich den Kopf darüber zu zerbrechen, ob Sie eine wichtige Seite vergessen haben.

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Ist ein Passwort gespeichert, bekommen Sie im Anmeldefeld anschließend das Symbol von LastPass angezeigt. Gibt es mehrere Konten für einen Dienst, können Sie das gewünschte auswählen.

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Ein Passwortmanager soll dafür sorgen, dass keine schwachen Passwörter mehr verwendet werden. Deshalb sollten Sie nach der Einrichtung damit beginnen, nach und nach alte Passwörter zu ändern. LastPass hilft Ihnen dabei, direkt bei der Änderung gute Passwörter zu erstellen. Eine Länge zwischen 12 und 16 Zeichen gilt dabei als ausreichend. Es darf aber natürlich auch länger sein, sofern es der Dienst erlaubt.

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Um eine schnelle Übersicht über die allgemeine Passwortsicherheit zu erhalten, können Sie im Tresor von LastPass auf "Sicherheitstest" klicken. Anschließend müssen Sie das Masterpasswort eingeben und werden dann auf eine Übersichtsseite weitergeleitet, die alle gespeicherten Passwörter analysiert. Unten links finden Sie noch Optionen, mit denen Sie LastPass noch anpassen lässt.

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Zunächst zum Sicherheitstest. Ein gutes Passwort sollte genau einmal verwendet werden. In der Realität ist das leider selten der Fall. LastPass warnt Sie der Übersicht vor doppelten, schwachen und kompromittierten Passwörtern und Logins, die etwa in bekannten Hacks auftauchen. Diese sollten Sie möglichst schnell ändern, was bei bekannteren Websites direkt aus dem Sicherheitstest heraus möglich ist.

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Eine wichtige Einstellung ist die der Zwei-Faktor-Authentifizierung. Ist sie aktiviert, müssen Sie beim in LastPass nicht nur das Masterpasswort eintippen, sondern auch einen Code, den sie über ein zusätzliches Gerät erhalten. Das heißt: Selbst wenn jemand an das Masterpasswort gelangt, kann er sich nicht einloggen. Eine beliebte Option ist der Google Authenticator, den es als App für Android und iOS gibt. Wenn Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten, werden Sie durch den genauen Prozess geführt.

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Unter dem Reiter "Mobile Geräte" können Sie einsehen, welche Smartphones bereits mit LastPass verknüpft sind. Sie sollten das gelegentlich überprüfen, um unerlaubten Zugriff auszuschließen.

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Die vorherigen Einstellungen beziehen sich auf den LastPass-Account und sind unabhängig vom verwendeten Gerät. Wenn Sie erneut auf das Symbol im Browser klicken, erhalten Sie weitere Optionen, die bloß die Erweiterung betreffen.

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Hier ist vor allem eine Einstellung wichtig: Sicherheit. Sollten Sie LastPass auf einem PC oder Laptop nutzen, auf dem andere Menschen Zugriff haben (zum Beispiel auch die IT-Abteilung Ihres Arbeitgebers), sollten Sie einstellen, dass Sie stets automatisch aus LastPass ausgeloggt werden, sobald der Browser geschlossen wird oder sobald eine bestimmte Zeit vergeht. Das ist zwar einerseits mühsam, aber ansonsten könnte jeder, der kurz an ihrem Rechner ist, den Tresor einsehen.

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Da Menschen häufiger nur mit dem Smartphone online sind, sollen Passwortmanager möglichst auch auf dem Handy funktionieren. Für LastPass gibt es Apps für Android und iOS. Der Aufbau ähnelt der Browser-Version. Damit LastPass aber auch im jeweiligen mobilen Browser automatisch Logins erkennt, müssen je nach Betriebssystem und Smartphone-Hersteller noch zusätzliche Erlaubnisse erteilt werden.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?