So viel bringt eine Milliarde Nutzer ein - DER SPIEGEL
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So viel bringt eine Milliarde Nutzer ein

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Eine Milliarde! Jede Woche! So viele Nutzer bedient Google im Web, erklärte Managerin Marissa Mayer im September 2010 bei einer Präsentation des Web-Riesen. Facebook hat nur halb so viele. 500 Millionen aktive Nutzer meldet das Netzwerk, gemeint sind Menschen, die sich im vergangenen Monat eingeloggt haben. Die Datenbasis ist also eine andere als bei Google. Da sich laut Facebook aber die Hälfte dieser Personen täglich einloggt, taugen die Zahlen zumindest für einen Eindruck. Die Nutzerzahlen allein sagen aber wenig darüber aus, wie die Nutzer das Angebot nutzen und wie gut das Geschäftsmodell funktioniert. Sprich: Wie viele Umsatz ein Nutzer bringt. Würden Einnahmen linear mit den Besuchern wachsen, müsste Facebook halb so viel Umsatz wie Google machen. Quellenangaben

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Umsatz je Nutzer
Irgendetwas macht Google besser als Facebook: Der Internet-Riese nimmt mit jedem Nutzer im Jahr etwas sechsmal so viel ein Facebook. Entweder sind Googles Anzeigenpreise höher oder Menschen klicken auf Seiten mit Suchergebnissen eher auf passende Anzeigen als auf Banner in einem sozialen Netzwerk, wo man eigentlich nur ganz allgemein sehen will, was die Freunde gerade tun und nicht nach einem speziellen Produkt sucht. Twitter fehlt derzeit eine Methode, aus der enormen Aufmerksamkeit (etwa 160 Millionen Nutzer) im gleichen Maß Einnahmen zu erzielen wie es die "New York Times" schafft. Die Online-Ausgabe der Zeitung mit einem Bruchteil des Publikums sechsmal so viel Umsatz pro Nutzer. Xing ist in dem Vergleich ein interessanter Sonderfall: Mit den 8,75 Millionen registrierten Mitgliedern war das deutsche Netzwerk ein Zwerg im Vergleich zu den Web-Riesen, doch der Umsatz je Nutzer ist erstaunlich hoch - der Großteil der Einnahmen waren 2009 die Abogebühren der 687.000 Premium-Mitglieder. Die zahlenden acht Prozent der Mitglieder bringen 82 Prozent der Einnahmen. Quellenangaben

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