"Sofia": Das fliegende Auge - DER SPIEGEL
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"Sofia" Das fliegende Auge

Erleichterung unter Astronomen: Das Infrarot-Teleskop "Sofia", das von einem Jumbojet aus ins All späht, hat seinen ersten Forschungsflug absolviert. Die Wissenschaftler sind begeistert von der Qualität der Daten. Dabei war das Projekt eigentlich schon tot.
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"Sofia" während des ersten Testflugs: "Unsere Erwartungen wurden übertroffen", sagte DLR-Forscher Thomas Galinski.

Foto: NASA / C. Thomas
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Rumpf der Boeing 747 SP: Das Infrarotteleskop ist im hinteren Teil des Flugzeugs eingebaut. Beim Umbau der 747 hatte es Schwierigkeiten gegeben: "Man kann nicht ohne Weiteres den Rumpf verkürzen und ein vier mal sechs Meter großes Loch hineinschneiden", so Galinski.

Foto: NASA
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"Sofia" soll mit seinem 2,70 Meter großen Spiegel neue Erkenntnisse über Geburt und Tod von Sternen sowie über die Entstehung von Galaxien und Planetensystemen ermöglichen.

Foto: ROBYN BECK/ AFP
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Primärspiegel des Teleskops: "Sofia" kann - im Gegensatz zu Teleskopen im All, wie etwa "Hubble" - genauso einfach repariert werden wie erdgebundene Teleskope.

Foto: ARC / NASA
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"Sofia"-Teleskopeinheit: Das Teleskop wiegt bei einem Spiegeldurchmesser von 2,7 Metern (Teleskopöffnung 2,5 Meter) etwa 17 Tonnen.

Foto: MAN / NASA / DLR
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Blick auf "Sofia" im Rumpf der 747 SP: Das neue Flugteleskop "wird fundamentale Fragen der galaktischen und extragalaktischen Astronomie und des Ursprungs und der Entwicklung des Sonnensystems beantworten".

Foto: NASA / Tom Tschida
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Ingenieur von der Cornell University bei Justierungsarbeiten: Kosmische Staubwolken verhindern für gewöhnlich den Blick in die Geburtsstuben von Sternen und Planeten

Foto: NASA / Tom Tschida
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"Sofia" an Bord des Jumbo-Jets: Kosmischer Staub lässt Infrarotstrahlung zwar durch, doch sie wird vom Wasserdampf in der Erdatmosphäre geschluckt. "Sofia" fliegt deshalb bis zu 14 Kilometer hoch und hat damit einen klaren Blick ins All.

Foto: Tony LANDIS/ AFP
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Deutschland hat für "Sofia" bisher etwa 80 Millionen Euro, die USA haben gar 700 Millionen Euro ausgegeben.

Foto: ROBYN BECK/ AFP
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Flugkabine der 747 SP mit Blick auf das Infrarotteleskop: Was die Infrarot-Teleskopie möglich macht, beweist seit einem Jahr das europäische Weltraumteleskop "Herschel" mit faszinierenden Fotos.

Foto: ROBYN BECK/ AFP
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"Herschel"-Bild des Rosetta-Nebels: Derartig spektakuläre Bilder wird "Sofia" zwar nicht liefern können, dafür aber bietet das Flugzeugteleskop eine Reihe anderer Vorteile.

Foto: AFP / NASA / ESA
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"Sofia" über seiner Basis, der Nasa Dryden Aircraft Operations Facility in Palmdale, Kalifornien: Im Unterschied zu einem Weltraumteleskop kann "Sofia" immer mit den neuesten Instrumenten bestückt werden.

Foto: NASA
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