Software-Millionär: John McAfee auf der Flucht - DER SPIEGEL
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John McAfee Flucht, Versteckspiel, Festnahme

Software-Millionär John McAfee wollte in Guatemala Asyl beantragen. Doch nur wenige Stunden nach seiner Ankündigung sitzt er in Haft: Die Polizei in dem mittelamerikanischen Land hat den 67-Jährigen festgenommen. Er habe gegen das Einwanderungsgesetz verstoßen.
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Die Polizei in Guatemala hat John McAfee festgenommen. Dem Gründer der gleichnamigen Anti-Viren-Software wird ein Verstoß gegen das Einwanderungsgesetz vorgeworfen. Hier wird der 67-Jährige auf dem Polizeirevier vernommen.

Foto: AFP/Policia Nacional Civil
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McAfees guatemaltekischer Anwalt Telésforo Guerra spricht mit Journalisten über die Festnahme seines Mandanten: Dem Juristen zufolge hat McAfee seinen Asylantrag mit der Furcht begründet, ermordet zu werden - schließlich wolle er die von ihm als korrupt bezeichnete Regierung Belizes nicht länger finanziell unterstützen.

Foto: JOHAN ORDONEZ/ AFP
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McAfee werde in Gewahrsam bleiben, bis über eine mögliche Ausweisung in die USA entschieden sei, sagte der Sprecher der guatemaltekischen Präsidentschaft, Francisco Cuevas. Nur wenige Stunden vor der Festnahme des 67-Jährigen hatte er seine wochenlange Flucht beendet.

Foto: DPA/Policia Nacional Civil de Guatemala
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Am helllichten Tag, ohne Verkleidung, ohne Finte: Nach drei Wochen auf der Flucht zeigte sich John McAfee in Guatemala-Stadt - auf dem Platz vor dem Obersten Gericht des lateinamerikanischen Landes.

Foto: JOHAN ORDONEZ/ AFP
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Der US-Software-Pionier war vor der Polizei von Belize ins Nachbarland geflohen. Dort wolle er politisches Asyl beantragen, sagte der 67-Jährige.

Foto: JOHAN ORDONEZ/ AFP
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Juristischer Beistand: McAfees Anwalt Telésforo Guerra (l.) ist der Onkel von McAfees Freundin.

Foto: Moises Castillo/ AP
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McAfee, hier auf einem Bild vom 8. November, war wochenlang abgetaucht. Der 67-Jährige wird im Zusammenhang mit einem Mordfall in Belize gesucht.

Foto: AP/ Ambergris Today Online
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Das "Vice"-Magazin begleitet John McAfee. Am Dienstag wurde auf der Website des Magazins ein Foto von dem Flüchtigen gezeigt.

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Einige Stunden zuvor veröffentlichte "Vice" auf seiner Website dieses Bild. Es zeigt Rocco Castoro, den Chefredakteur der US-Ausgabe, mit McAfee. Das Bild sorgte für Aufregung: Findige Medien berichteten, sie hätten anhand der mit dem Bild veröffentlichten Geo-Daten den Entstehungsort ermittelt.

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McAfee behauptete wenige Stunden später in seinem Blog, er selbst habe zu seiner eigenen Sicherheit die Daten des Bildes gefälscht. Ausführlich berichtete er von seiner Motivation und entschuldigte sich beim "Vice"-Magazin. Über das Blog whoismcafee.com hält der Gründer des US-Unternehmens für IT-Sicherheit McAfee die Öffentlichkeit auf dem Laufenden.

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Am 11. November war einer von McAfees Nachbarn tot in seinem Wohnzimmer gefunden worden. Der 52-Jährige hatte eine Schusswunde am Hinterkopf. Die Polizei, hier beim Abtransport der Leiche, fand eine Neun-Millimeter-Patronenhülse auf einem Treppenabsatz.

Foto: AFP/ 7News
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Der Getötete, ein in diesem Haus in Belize lebender Amerikaner, war mit McAfee zerstritten, wie das Inselblatt "San Pedro Sun" berichtete. Es ging um Hunde, Waffen und merkwürdiges Benehmen McAfees.

Foto: REUTERS/ San Pedro Sun
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?