Soldaten und Kameras Russland rüstet sich für die Präsidentenwahl
Polizisten am Kreml in Moskau: Hohe Sicherheitsvorkehrungen für Sonntag.
Insgesamt 450.000 Soldaten und Polizisten sollen für eine störungsfreie Präsidentenwahl sorgen.
Wladimir Putin, aussichtsreichster Kandidat für das Präsidentenamt, hatte im Vorfeld vor Gewalt und Ausschreitungen seitens der Opposition gewarnt.
Putin-Plakat in Moskau: Demonstranten und Gegner hatten den Noch-Ministerpräsidenten und zweimaligen Präsidenten in letzter Zeit ungewohnt scharf kritisiert. Unter anderem befürchten sie am Sonntag Wahlfälschungen.
Um den Fälschungsvorwurf zu entkräften, hat die russische Regierung Kameras in den Wahllokalen anbringen lassen. Via Internet sollen die Bürger alles mitverfolgen können.
Internationale Wahlbeobachter kritisieren die Kameras und setzen auf eigene Leute vor Ort. Freiwillige sollen in den 96.000 Wahllokalen die Augen offenhalten.
Letzte Vorbereitungen in der südrussischen Stadt Rostov-on-Don: Eine Frau richtet den Vorhang in einer Wahlkabine.
Regierungsmitarbeiter bereiten Stimmzettel vor. Nach der Parlamentswahl im Dezember hatte es massive Fälschungsvorwürfe gegen die Behörden zugunsten Putins Partei gegeben. Spannend ist nun, wie korrekt die Abstimmung formal verläuft und ob der 59-Jährige bereits im ersten Wahlgang mehr als 50 Prozent der Stimmen bekommt.