Sonia Rykiel Tod einer Ikone
Ihr Markenzeichen waren die feuerroten Haare: Sonia Rykiel, französische Modeschöpferin, galt als eine der markantesten Figuren der Pariser Modeszene.
Jetzt ist die Designerin im Alter von 86 Jahren gestorben. Vor Jahrzehnten gründete sie das Unternehmen, das bis heute ihren Namen trägt.
Das modische Markenzeichen von Rykiel waren bunte Streifen. Hier präsentieren Models Tops aus einer Rykiel-Kollektion.
Rykiel trug selbst gern Schwarz, die Farbe des Existenzialisten-Zirkels um den Philosophen Jean-Paul Sartre.
Rykiel litt im Alter unter der Parkinson-Krankheit. Im April 2014 lief sie, auf einen Stock gestützt, an der Seite ihrer Tochter Nathalie (links) durch Paris.
Tochter Nathalie führt heute das Rykiel-Unternehmen, das Millionenumsätze macht.
Rykiel galt als "Königin der Strickmode" und "zweite Coco Chanel". Was sie Ende der Sechzigerjahre entwarf, war eine Revolution.
Rykiel befreite die Mode damals von bürgerlicher Wohlanständigkeit. Sie sortierte Schulterwatte aus, kehrte Nähte nach außen und ließ Röcke ungesäumt.
Seit Jahrzehnten war Sonia Rykiel eines der Gesichter der Pariser Modeszene. Viele Künstler hielten sie in Porträts fest, darunter der Fotograf Helmut Newton. Hier posiert Rykiel bei einer Modenschau 1993 unter anderem mit Model Christie Turlington (vorn rechts).
Rykiel war Mitglied in verschiedenen Verbänden, darunter die Akadamie des Weines und der Havanna-Zigarren.