Sonnenteleskop: "Iris" ist auf Kurs - DER SPIEGEL
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Sonnenteleskop "Iris" ist auf Kurs

Eine neues Teleskop nimmt die Atmosphäre der Sonne in ungekannter Detailtiefe in den Blick. Aus dem Erdorbit kann "Iris" Strukturen auf unserem Zentralgestirn erkennen, die nur 150 Kilometer groß sind. Der Transport in die Umlaufbahn glückte ohne Probleme.
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Auf dem Weg ins All: Eine "Pegasus XL"-Rakete mit dem Nasa-Sonnenteleskop "Iris" an Bord fliegt in Richtung der Erdumlaufbahn. Sie war zuvor mit einem Flugzeug der Firma Orbital Sciences am Militärstützpunkt Vandenberg im US-Bundesstaat Kalifornien gestartet und dann ausgeklinkt worden.

Foto: AFP/NASA
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Untere Bereiche der Sonnenatmosphäre (Aufnahme der japanischen Sonde "Hinode"): Der neue Nasa-Satellit soll sich die Übergangszone zwischen der tiefer liegenden Photosphäre der Sonne und der Korona in bisher ungekannter Auflösung ansehen. Denn dort finden die Heizprozesse statt, die der Korona zu ihren Rekordtemperaturen verhelfen. Außerdem entsteht in dieser Übergangszone der Großteil der UV-Strahlung der Sonne.

Foto: JAXA/ Hinode/ NASA
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"Iris" vor dem Start: Der 140 Kilogramm schwere Satellit zieht seine Bahn in einem sonnensynchronen polaren Orbit in gut 600 Kilometern Höhe. Treibstoff für eine Positionskorrektur hat er nicht an Bord.

Foto: LMSAL/ NASA
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"Iris" im All (künstlerische Darstellung): Das Observatorium besteht aus einem UV-Teleskop, das mit einem abbildenden UV-Spektrometer gekoppelt ist.

Foto: NASA
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Vorbereitungen für den "Iris"-Start: Die Messgeräte werden jeweils nur ein Prozent der Sonnenoberfläche im Blick haben. Dafür können sie einzelne Objekte erfassen, die nicht größer sind als 150 Kilometer.

Foto: DPA/AP/NASA/VAFB/ Randy Beaudoin
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