Sonos Beam im Test Die Soundbar, mit der man spricht
Sonos Beam: Die neue Soundbar des kalifornischen Herstellers ist erheblich kleiner und billiger als die beiden anderen TV-Lautsprecher der Firma. Mit 449 Euro kostet sie nur fast halb so viel.
Die Playbase hingegen wird von Sonos für 799 Euro angeboten. Sie liefert dank ihres großen Gehäuses weit mehr Bassvolumen als die Beam und eignet sich auch, um einen Fernseher darauf abzustellen - wenn sie nicht genau drunter passt wie hier.
Die ältere Playbar kostet ebenfalls 799 Euro. Ihr Vorteil liegt unter anderem darin, dass man sie sowohl liegend als auch stehend vor einem TV platzieren oder an die Wand hängen kann.
An die Wand hängen kann man die Beam natürlich auch.
Vor allem aber zeichnet sich die Beam gegenüber Playbar und Playbase dadurch aus, dass sie über eingebaute Mikrofone Sprachbefehle entgegennehmen kann. Zur Zeit funktioniert das mit Amazons Alexa, demnächst soll der Google Assistant hinzugefügt werden.
Das Design ist sehr schlicht gehalten, dürfte sich in die meisten Wohnzimmer gut einfügen. Sonos bietet die Beam in Schwarz und Weiß an.
Erstmals bei Sonos wird die Soundbar per HDMI (rechts im Bild) an den Fernseher angeschlossen.
Zum Lieferumfang gehört aber neben dem Netzkabel (links) und einem HDMI-Kabel (rechts) auch ein Adapter zum Anschluss an den Digitalausgang älterer Fernseher.
In den kleinen Löchern an der Oberseite befinden sich fünf Mikrofone zur Sprachsteuerung. Die Bedienelemente sind als Touch-Tasten ausgeführt, ein Druck auf das Mikrofonsymbol deaktiviert die Mikrofone.
Die Einrichtung des Lautsprechers ist über die Sonos-App kinderleicht und dauert nur wenige Minuten.
Größenvergleich: Oben steht die neue Sonos Beam, darunter die schon einige Jahre alte Playbar.
Ein Vorteil des kleineren Gehäuses: Die Beam passt gut vor und unter kleinere TV-Geräte. Hier steht sie unter einem 49-Zoll großen Fernseher.
Ihre Stärken spielt die Beam vor allem als TV-Lautsprecher aus. Dialoge sind dank des mittig platzierten Hochtöners sehr gut verständlich.