Sonos-Hauptquartier in Santa Barbara - DER SPIEGEL
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Vernetzte Lautsprecher aus Kalifornien Hausbesuch bei Sonos

Im Sommer 2015 hatten wir Gelegenheit, uns im Hauptquartier des Lautsprecherherstellers Sonos im kalifornischen Santa Barbara umzuschauen. Ein Besuch, der zeigte wie die erst 2002 gegründete Firma tickt.
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Das erste Büro: Hinter dem vergitterten Fenster im ersten Stock dieses Gebäudes gründeten Craig Shelburne, Tom Cullen, Trung Mai und John MacFarlane 2002 die Firma Sonos. Direkt darunter befindet sich im Erdgeschoss ein mexikanisches Restaurant, in dem es jeden Tag ab dem späten Nachmittag laut wird.

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Bevor er mit Sonos begann Lautsprecher zu entwickeln, die Musik per WLAN empfangen, war John MacFarlane schon mit seiner ersten Firma erfolgreich. Sein auf E-Mail-Software spezialisiertes Unternehmen Software.com wurde für 6,8-Milliarden-Dollar von Phone.com übernommen.

Foto: Jakub Mosur/ Sonos
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Fast schon idyllisch: Das bisherige Hauptquartier von Sonos lud die Mitarbeiter zum Arbeiten im Freien ein. Weil es zuletzt viel zu eng wurde, zog die Firma 2015 in mehrere neue Gebäude in Santa Barbara um.

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Viel Platz bot der ehemalige Firmenparkplatz nicht. Umso wichtiger war es offenbar klarzustellen, dass hier wirklich nur Sonos-Mitarbeiter parken durften.

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Vor dem neuen Hauptquartier findet man mehrere solcher Schilder. Sie reservieren Parkplätze für Job-Bewerber, die hier offensichtlich regelmäßig vorstellig werden.

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Bloß kein Stress: Während im nahen Los Angeles nichts ohne Auto geht und Staus zum Alltag gehören, geht es im Küstenstädtchen Santa Barbara sehr geruhsam zu. Das Foto zeigt die morgendliche Rushhour auf einer der Hauptverkehrsadern der 90.000-Einwohner-Stadt.

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Das Wetter bei unserem Besuch war untypisch: In Santa Barbara scheint an rund 300 Tagen im Jahr die Sonne, was es leicht macht, neue Mitarbeiter anzulocken. Das neue Laborgebäude von Sonos, auf dessen Dach diese Aufnahme entstand, ist nur ein paar Schritte vom Strand entfernt. Im Erdgeschoss steht ein Abstellraum bereit, in dem die Angestellten ihre Surfbretter unterstellen können.

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Ein besonderes Lichtspiel hat sich Sonos im Großraum seines neuen Bürogebäudes geleistet. An einer mehrere Meter hohen Plexiglaswand sind Dutzende Netzwerklautsprecher angebracht, aus denen Musik tönt. Die Farbe der Wand ändert sich in einem steten, ruhigen Rhythmus, während die Mitarbeiter an davor verstreuten Tischen arbeiten.

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Im Marketing läuft gerade Rage Against The Machine. Überall in den Gebäuden sind Lautsprecher verteilt, überall sind iPads wie dieses an der wand befestigt, über die sich das Musikprogramm steuern lässt. Wer morgens zuerst kommt bestimmt, was gespielt wird.

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Konferieren, sinnieren, hören: In den Gebäuden des Unternehmens stößt man immer wieder auf solche kleinen Konferenzräume. Jeder ist individuell gestaltet, nur eines haben sie gemeinsam: Sonos-Lautsprecher, die stets zur Einrichtung gehören.

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Mobil ohne Sprit: Mitarbeiter, die zwischen den verschiedenen Sonos-Gebäuden pendeln müssen, können einen Elektroscooter oder eines der Firmenfahrräder ausleihen. Reserviert werden die Drahtesel per App.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?