Sonos Play 5 im Test Der neue Oberklasse-Netzwerklautsprecher
Die neue Version der Sonos Play 5: Wie schon die Modelle Play 1 und Play 3 kann auch dieses Modell sowohl horizontal als auch vertikal aufgestellt werden. Im Stereobetrieb macht das einen substanziellen Unterschied.
Auf der Rückseite befindet sich außer dem Stromanschluss eine Netzwerkbuchse, die man in der Regel nicht braucht. Den rechts sichtbaren Taster muss man nur einmal drücken: wenn man den Lautsprecher mit seinem Netzwerk verbindet. Die kleine Buchse in der Mitte ist ein Miniklinkenanschluss. Hier kann man externe Audioquellen anschließen.
Die Einrichtung des Play 5 ist so einfach wie von Sonos gewohnt: Nach dem Einschalten startet man die Sonos-Software auf seinem Smartphone und wird in wenigen Schritten durch die Installation geleitet.
Designer und Soundexperten kämpften hart um die Platzierung des Firmenlogos. Die einen wollten es unbedingt mittig an der Front platzieren, die anderen fürchteten dadurch Klangeinbußen. Die Lösung: Auch das Logo wurde perforiert.
Mit dem neuen Play 5 führt Sonos auch ein Update seiner Smartphone-Software ein. Dessen wichtigste Neuerung ist die Trueplay-Funktion. Sie ermöglicht es, den Klang von Play 1, Play 3 und Play 5 an den jeweiligen Raum anzupassen.
Leider funktioniert Trueplay derzeit nur auf iPads und iPhones. Während der Vorgang läuft, sollte es im jeweiligen Raum bis auf die Testtöne möglichst ruhig sein.
Das Ergebnis der Klangkalibrierung ist beeindruckend. Selbst wenn der Lautsprecher so ungünstig platziert ist wie hier, eingequetscht in einem Bücherregal, kommt auf diese Weise ein guter Sound zustande.