Sony KD-55X8505 im Test - DER SPIEGEL
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Android im Fernseher Sony KD-55X8505 im Test

In den neuen Sony-Fernsehern steckt ein Google-Betriebssystem. So werden die TV-Geräte zu TV-Computern die man mit Apps, Filmen und Spielen aus dem Android-Angebot füllen kann. Braucht man das?
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Sony KD-55X8505C: Der japanische Konzern hatte sich früh zu Android TV bekannt, stattet seine Gerät des Baujahrs 2015 damit aus. Hier ist die typische Benutzeroberfläche zu sehen. Die erste Reihe von Symbolen zeigt Empfehlungen für Videos, Apps und Spiele an.

Foto: Matthias Kremp
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Auch einen eigenen Onlineshop hat Sony in den Fernseher integriert. Viel zu sehen gab es darin zum Testzeitpunkt aber nicht.

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Mit dem Fernseher liefert Sony zwei Fernbedienungen aus. Eine davon ist eher traditionell aufgebaut (unten), die andere hat ein integriertes Touchpad.

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Wegen der Einteilung in Reihen von Symbolen ist die Benutzeroberfläche von Android TV per Fernbedienung leicht und exakt steuerbar.

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Der Fernseher verfügt über zwei Tuner, die alle gängigen TV-Quellen empfangen können. Einer der drei USB-Anschlüsse ist für Festplatten gedacht, die zur Videoaufzeichnung genutzt werden können.

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Ebenso wie zwei HDMI-Buchsen sind auch zwei der USB-Anschlüsse seitlich angebracht.

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Auch die Einstellmenüs sind typisch Android TV und ganz ähnlich aufgebaut wie im Nexus Player und bei Chromecast-Sticks.

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Um mit dem Webbrowser im Internet zu surfen muss man Webadressen umständlich über eine Bildschirmtastatur eingeben. Wer den TV wirklich zum Websurfen benutzen will, sollte sich lieber eine externe Tastatur besorgen.

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Die eingebaute digitale Programmzeitschrift liefert in der Listenansicht nur grundlegende Informationen zum Programm.

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Man kann sich das TV-Programm allerdings auch in einer etwas opulenter gestalteten Ansicht anzeigen lassen.

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Wie bei Smart-TVs üblich bietet auch der Sony-Fernseher in vielen Kanälen die Möglichkeit, programmbegleitende Informationen anzuzeigen.

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Selbstverständlich ist auch eine YouTube-App auf den TV-Gerät installiert. Lohnenswert ist das freilich nur, wenn die Videos zumindest HD-Auflösung haben.

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Wie bei einem Google-Betriebssystem nicht anders zu erwarten, wird Android-TV von Google-Angeboten dominiert. So ist beispielsweise der Play Store vorinstalliert.

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Außerdem kann man auf dem Sony-Fernseher einige dedizierte Shops ansteuern. So wie den für Spiele-Apps. Die angebotenen Games sind an Android TV angepasst. Alle die wir ausprobiert haben, liefen auf dem Fernseher geschmeidig. Ein Gamepad ist aber empfehlenswert.

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Google wäre es natürlich lieb, wenn Android-TV-Nutzer sich auch gleich im Play Store mit Filmen und TV-Serien versorgen würden.

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Da man auf dem Gerät problemlos Apps installieren kann, ist es aber kein großer Aufwand, beispielsweise Amazons Video-App zu nutzen.

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Den Zugriff auf Amazon und Netflix braucht man schon, um deren Angebot an 4K-Filmen und Serien nutzen zu können. Ansonsten wird es schwer, zur Auflösung des Fernsehers passende Videoinhalte zu finden.

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Allerdings dauert es nicht allzu lange, sich durch das Angebot an 4K-Material hindurchzuarbeiten. Und wenn man ehrlich ist, will man vielleicht auch gar nicht alles sehen. Etliche Altproduktionen und Naturdokus dienen als Füllstoff.

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Wenn man aber mal einen 4K-Film gefunden hat, den man sehen will, begeistert Sonys 55X8505C mit einem sehr guten Bild, das vor allem im Kinomodus genau das richtige Maß an Schärfe und Brillanz bietet.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?