Sony NEX-3N So gut fotografiert die günstige Systemkamera
Sony NEX-3N: Der Bildschirm lässt sich nach oben hin über das Gehäuse klappen. So kann man vor dem Objektiv erkennen, welcher Ausschnitt gerade gewählt ist.
Kompaktes Gehäuse: Der Sensor ist so groß wie bei den meisten Spiegelreflexkameras, das Gehäuse ist dafür sehr klein - 11 Zentimeter breit, 6,2 Zentimeter hoch.
Objektiv: Je größer die zu belichtende Fläche ist, desto größer fallen in der Regel auch die Objektive aus. Deshalb wirkt die Festbrennweite etwas überdimensioniert.
Klappbildschirm: Den Monitor kann man nach oben und nach unten hin drehen, aber nicht schwenken.
Bedienung: Die NEX-3N ist eine Automatikkamera, so wie Nikons 1 J3 (rechts). Es gibt kein Moduswahlrad, selbst um in eine Halbautomatik zu wechseln, muss man ein Menü aufrufen und sich durch die einzelnen Punkte scrollen.
Kater vor Kamera: Mit der Sony-Festbrennweite E 35mm 1.8 OSS gelingen beeindruckend detailreiche und scharfe Aufnahmen. Die hohe Auflösung des Objektivs arbeitet gut mit dem Sensor zusammen. (1/60 Sekunden, f/4, ISO 400, Foto in voller Auflösung bei Flickr )
Details: Auf den Federn sind selbst die kleinsten Details auszumachen, allerdings treten hier Moiré-Muster auf (siehe 100-Prozent-Ausschnitt). Die Kompression des Redaktionssystems schluckt bei dieser Aufnahme einige Details - die Darstellung bei Flickr zeigt noch besser, was möglich ist. (1/400 Sekunden, f/3,2, ISO 200, Foto in voller Auflösung bei Flickr )
Beispielaufnahme der NEX-3N: Details wie die gekräuselte Wasseroberfläche oder das Geländer der Brücke erscheinen klarer und schärfer als...
...auf zur gleichen Zeit aufgenommenen Fotos der Nikon 1 J3.
Details: In der 100-Prozent-Ansicht wirkt die Aufnahme der NEX-3N klarer als... (1/105 Sekunden, f/7.1, ISO 200, Foto in voller Auflösung bei Flickr ).
...die der Nikon 1 J3, hier wirken Details verschwommen (1/125 Sekunden, f/5, ISO 200, Foto in voller Auflösung bei Flickr ).
Details: Die Flusen und die Struktur der Filzrollen sind klar zu erkennen. Aufnahme der NEX-3N, 1/80 Sekunden, f/6,3 / ISO 200, Foto in voller Auflösung bei Flickr ).
Wenig Licht: Auch in Aufnahmen mit ISO 3200 sind noch viele Details zu sehen, bei moderatem Rauschen. Die Rauschunterdrückung muss nicht so massiv eingreifen, dass die Aufnahmen flau und ausgewaschen wirken. (1/25 Sekunden, f/2 / ISO 3500, Foto in voller Auflösung bei Flickr ). )
ISO 3200: Dank der großen Fläche sehen auch mit sehr hoher ISO-Empfindlichkeit aufgenommene Fotos der NEX-3N vorzeigbar aus, in der verkleinerten Darstellung fällt das moderate Rauschen kaum auf. (1/25 Sekunden, f/2 / ISO 3500, Foto in voller Auflösung bei Flickr ). )
ISO 3200: Nachtaufnahme mit der Sony NEX-3N, 1/6 Sekunden, f/2, ISO 3200, Foto in voller Auflösung bei Flickr ). )
Detail: Ein Vorteil des großen Sensors ist, dass man den Hintergrund gut in Unschärfe verschwimmen lassen kann. Selbst mit einer kleinen Blendenöffnung (f/7,1) hebt sich der scharfe Vordergrund immer noch deutlich ab (1/100 Sekunden, f/7,1, ISO 200, Foto in voller Auflösung bei Flickr ). )
Guter Signal-Rauschabstand der NEX-3N: Je größer der Wert, desto deutlicher ist das Signal und desto geringer das störende Rauschen. Details im Labortest von Digitalkamera.de .
Auslöseverzögerung der Sony NEX-3N: Werte unter 0,3 Sekunden sind gut bis sehr gut, Werte bis etwa 0,6 Sekunden sind befriedigend. Details im Labortest von Digitalkamera.de .