Sowjetische Besatzung - DER SPIEGEL
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Sowjet-Stützpunkt Jüterbog "Freunde" mit besonderen Vorteilen

Hunderttausende Sowjetsoldaten waren bis zur Wiedervereinigung in der DDR stationiert - und lebten in einer Parallelwelt, abgeschirmt von der Bevölkerung. Einer ihrer größten und geheimen Stützpunkte war Jüterbog bei Berlin. Fotograf Beat Hauser wagte sich nach dem Abzug der Truppen in die Sperrzone.
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Russische Reste: Schriftfetzen in kyrillischer Schrift erinnern in der verlassenen Kaserne an die letzten Nutzer des Gebäudes am Garnisonsstandort Jüterbog.

Foto: Beat Hauser
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Sportliche Kämpfe: Ein idealisiertes Bild vom Soldaten als Wandzeichnung im Truppenlager.

Foto: Beat Hauser
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Die Speisung der Tausenden: Eingangshalle zu einem der zahlreichen Speisesäle im Truppenlager, aufgenommen 2006.

Foto: Beat Hauser
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Stuhl verlassen: Bei ihrem Abzug aus Deutschland war den sowjetischen Soldaten von der Armeeführung nahegelegt worden, alles mitzunehmen, was man in der neuen alten Heimat würde gebrauchen können.

Foto: Beat Hauser
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Offizierskasino: Der Veranstaltungssaal im Waldlager von Forst Zinna. Nachdem die Sowjetarmee in das ehemalige Adolf-Hitler-Lager der Wehrmacht eingezogen war, verdoppelte sie die Bebauung und ergänzte sie um Werkstätten, Garagen, Wirtschaftsgebäude und Wohnanlagen für Offiziersfamilien.

Foto: Beat Hauser
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Gebrauchsanweisung: Die in der Kaserne zurückgelassene russische Tafel zeigt die Funktionsweise einer Bäckerei.

Foto: Beat Hauser
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Sozialistische Kunst: Sogar einfache Mauern innerhalb des Kasernenareals waren mit Zeichnungen verziert.

Foto: Beat Hauser
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Massive Baukunst: Mit der Verlegung der Artillerieschießschulen Ende des 19. Jahrhunderts in die brandenburgische Kleinstadt entstand mit Jüterbog II ein ganz neuer Stadtteil. Die imponierenden Gebäude machten auch auf die Sowjets Eindruck, die die Kasernen weiter nutzten.

Foto: Beat Hauser
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Schwer bewaffnet: Wandbild in einem Unterkunftsgebäude des Kasernements Jüterbog II, fotografiert 2009.

Foto: Beat Hauser
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Ausschwitzen: Russen lieben Saunagänge. Zumindest die oberen Ränge mussten darauf offenbar auch während ihrer Stationierung in der DDR nicht verzichten.

Foto: Beat Hauser
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Fürs Heimweh: Wandmalerei in einem Speisesaal, ausnahmsweise ohne Panzer und Soldaten. Trotz des militärischen Drills sollten sich die Russen, Ukrainer und Kasachen in der Kaserne offenbar ein bisschen heimelig fühlen - so weit weg von zuhause.

Foto: Beat Hauser
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Wandzeitung - Zeitungswand: In den Kasernen wurden oft russische Zeitungen unter den Tapeten angebracht, die nun allmählich abfallen.

Foto: Beat Hauser
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Disko Klub "Voyage": Die kyrillisch beschriftete Tafel steht noch 2006 in einer Sporthalle der Garnison Jüterbog.

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Der Soldat: Großes Wandbild in der ehemaligen Fliegertechnischen Schule Jüterbog, leider mit Schmierereien verunstaltet. Hinterlassen haben es die Sowjets; die Schule selbst aber war bereits in den dreißiger Jahren im Zuge des Wiederaufbaus der deutschen Luftstreitkräften neben dem Heeresstandort Altes Lager, südwestlich der Bahnlinie Jüterbog-Treuenbrietzen errichtet worden.

Foto: Beat Hauser
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Haltung bewahren: Im Foyer des Theaters werden die Besucher von Panzern und Raketen empfangen.

Foto: Beat Hauser
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Durchzug: Korridor in einem Kasernengebäude im Waldlager in Forst Zinna, fotografiert 2006.

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"Lernen, lernen, nochmals lernen": Revolutionär und Staatsgründer Lenin wacht in der Bibliothek der Garnison, aufgenommen 2006.

Foto: Beat Hauser
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Ausgeturnt: Das Siegerpodest war schon länger nicht mehr in Gebrauch. Für die in einer Sporthalle abstellten Geräte hatte nach dem Abzug der einstigen Siegermacht offen niemand mehr Verwendung.

Foto: Beat Hauser
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Panzerwald: Ein Teil des alten Militärflugplatzes Altes Lager wird heute als Museum genutzt. Im Wald stehen noch zahlreiche Panzerwracks.

Foto: Beat Hauser
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Wandbild "Sportsmen": Die Errungenschaften des Sozialismus mussten verteidigt werden, so sah es die sowjetische Ideologie, und setzte auf eine gesunde, lebensfrohe Jugend. In der Kaserne sollten die Soldaten das Ideal immer vor Augen haben.

Foto: Beat Hauser
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Jüterbog II: Typische Architektur der Unterkunftsgebäude in Jüterbog II, einem Kasernenviertel, erbaut gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

Foto: Beat Hauser
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Schwer bewaffnet: Wandmalerei in der ehemaligen Fliegertechnischen Schule in Jüterbog. Der Rote Stern an der Mütze verrät, aus welcher militärischen Epochen das Kunstwerk stammt.

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Am Boden: Der Rote Stern, das Symbol der sowjetischen Macht, verblichen und verrostet.

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Leere Bänke: Der großer Hörsaal in der einstigen Fliegertechnischen Schule der Luftwaffe in Jüterbog.

Foto: Beat Hauser
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Langlebige Architektur: Die sowjetischen Streitkräfte nutzten jene Kasernen, in denen zuvor Teile der Wehrmacht untergebracht waren. Das Treppenhaus wurde offenbar nachträglich an dieses Unterkunftsgebäude angebaut.

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Sperrzone: Wandbild in der "Fliegertechnischen Schule" am ehemaligen Truppenstandort Altes Lager bei Jüterbog.

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Rote Dame: Wandmalerei in einem ehemaligen Werkstattgebäude, das von den Sowjets zu Sporthallen umfunktioniert worden ist.

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Fleischbad: Die Badwannen im Nebenraum der Küche wurden genutzt, um Lebensmittel wie Fleisch und Kartoffeln zu waschen.

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Gut erhalten: Muskulösen Körper in Olympischen Ringen - Wandbild im Waldlager der Garnison Jüterbog.

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Gut getarnt: Wandmalerei mit Panzer an einem Schuppen auf dem Kasernengelände in Forst Zinna.

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Bühne frei: Theatersaal mit unbeabsichtigtem Oberlicht - die Decke ist bereits größtenteils eingestürzt.

Foto: Beat Hauser
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