Sowjetunion - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Sowjetunion "Ich hatte eine schöne stalinistische Kindheit"

Am 5. März 1953 starb Josef Stalin. Wiktor Jerofejew hat den Diktator als Kind noch selbst erlebt: Sein Vater war Stalins Übersetzer - und durfte dessen Leichnam mit seinem Sohn als einer der ersten sehen. Im einestages-Interview erzählt der Schriftsteller, wie er mit seinem Buch "Der gute Stalin" doppelten Vatermord beging.
1 / 13

Stalin-Plakat: "Vorwärts, vernichten wir die deutschen Okkupanten und jagen wir sie hinter die Grenzen unserer Heimat!" - Josef Stalin. Das Plakat entstand 1944 nach einem Entwurf von N. A. Pawlow.

2 / 13

Aufgebahrt: Der sowjetische Diktator Josef Stalin (1879-1953) liegt aufgebahrt im Säulensaal des Moskauer Gewerkschaftshauses. Aufnahme vom 12. März 1953.

Foto: Keystone/ Getty Images
3 / 13

Beisetzung Stalins: Josef Salins Beisetzung am 9. März 1953 in Moskau. Sargträger sind unter anderem Lawrenti P. Beria (vorne rechts), Georgi Malenkow (vorne links) und Wjatscheslaw M. Molotow (dritte Reihe).

4 / 13

Wiktor Jerofejew: Der russische Schriftsteller Wiktor Jerofejew - hier zu sehen in einer Aufnahme vom 11. November 2005 in Erfurt - gilt als einer der wichtigsten russischen Autoren der Gegenwart. In seinem 2004 erschienenen Buch "Der gute Stalin" rechnet er mit dem ehemaligen russischen Diktator ab.

Foto: DDP
5 / 13

"Der gute Stalin": Wiktor Jerofejews Buch "Der gute Stalin" erschien im März 2004 im Berlin Verlag - passend zu Wladimir Putins zweiter Amtszeit als Präsident Russlands. Putin hatte zuvor alles unternommen, den ehemaligen sowjetischen Diktator Josef Stalin wieder ins rechte Licht zu rücken.

6 / 13

In vielen Herzen lebt er weiter: Eine Frau in Moskau hält am 23. Februar 2008 - dem "Tag der Vaterlandsverteidiger" - ein Plakat mit einem Porträt des ehemaligen sowjetischen Diktators Josef Stalin hoch.

Foto: AFP
7 / 13

Churchill, Roosevelt und Stalin: Winston Churchill, Franklin D. Roosevelt und Josef Stalin auf der Konferenz von Jalta 1945, auf der über die Zukunft des besiegten Deutschlands entschieden wurde.

Foto: Hulton Archive/ Getty Images
8 / 13

Gefallener Diktator: Menschen scharen sich am 24. Oktober 1956 vor dem Nationaltheater in Budapest um die gefallene Statue des ehemaligen kommunistischen Staatsoberhaupts Josef Stalin. Der Aufstand gegen das Stalin-Regime hatte in Ungarn einen Tag zuvor mit Demonstrationen begonnen und wurde elf Tage darauf nach erbitterten Kämpfen und durch den Einsatz sowjetischer Panzer niedergeschlagen.

Foto: AP
9 / 13

Der junge Josef Stalin: Undatierte Aufnahme des späteren sowjetischen Diktators Josef Stalin als junger Mann. Stalin wurde am 6. Dezember 1878 in Georgien geboren und starb am 5. März 1953 in Moskau an den Folgen eines Schlaganfalls.

Foto: dpa
10 / 13

Polizeilich erfasst: Eine Karte aus dem Register der St. Petersburger Polizei zeigt Josef Stalin im Jahr 1912.

Foto: Hulton Archive/ Getty Images
11 / 13

Diktator Stalin: Der russische Diktator Josef Stalin am 29. April 1932. Sein Terror in Russland erreichte 1937 seinen Höhepunkt. Die Massenerschießungen in Stalins Namen organisierte Nikolai Jeschow.

Foto:

JAMES ABBE/ AP

12 / 13

Gedenken an einen Diktator: 42 Jahre nach dem Tode Josef Stalins, legen Anhänger des ehemaligen sowjetischen Diktators am 5. März 1995 Blumen auf das Grab an der Kremlmauer in Moskau.

Foto: AP
13 / 13

Ein Arbeitslager in Sibirien: Das Foto zeigt ein Arbeitslager in Sibirien im Jahr 1954. Unter der Bezeichnung Gulag wird sowohl die Hauptverwaltung der Besserungsarbeitslager als auch das umfassende Repressionssystem in der Sowjetunion vestanden, welches aus Zwangsarbeitslagern, Straflagern, Gefängnissen und Verbannungsorten bestand.

Foto: AP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?