Sozialdemokratie - DER SPIEGEL
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Sozialdemokratie Die aufrechten Roten von Königsberg

Mordanschläge, brennende Tankstellen, Razzia in der Redaktion: Nach der Reichstagswahl im Juli 1932 zeigte die Nationalsozialisten den Sozialdemokraten in Königsberg, dass es um ihre Zukunft düster bestellt war. Die aber gaben nicht auf. Von Helga Kutz-Bauer
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"Königsberger Volkszeitung" vom 6. August 1932: Ein detaillierter Bericht über die Trauerfeier für den von den Nazis ermordeten Stadtverordneten Sauf. Die Plakatabbildung "Der deutsche Arbeiter am Hakenkreuz" stammt aus einer anderen Ausgabe der "Königsberger Volkszeitung" und wurde von der Autorin nachträglich eingefügt. Man beachte im Titel das Emblem mit den drei Pfeilen. Es ist das Zeichen der "Eisernen Front", ein Zusammenschluss der Demokraten zum Schutz der Republik.

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Gerhard Brandes (1902-1999): Als Anwaltsgehilfe absolvierte er zunächst eine Lehre in Leipzig, wurde Mitglied der SAJ und 1920 der SPD. Von 1921 an war er SAJ-Sekretär, dann leitender Gewerkschaftssekretär des ADGB. In dieser Funktion wechselte er nach Königsberg. Von 1946 bis 1974 war Brandes Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, mehrfach Fraktionsvorsitzender der SPD, von 1965 bis 1970 Finanzsenator. Das Foto aus dem Jahr 1946 entstand wahrscheinlich anlässlich der Veranstaltung zum 1. Mai 1946 in Hamburg.

Foto: Dr. Helga Kutz-Bauer
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Der "Führer" hält eine Rede: Der "Führer" bei seiner Rede an die Ostpreußen in der Industriestadt Elbing am 5. November 1933.

Eingereicht von einestages-Leser Karl Schillinger.

Foto: Karl Schillinger
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