Space Shuttle Museumsreifes Milliardenprojekt
Raumfähre "Atlantis" auf Transportflugzeug (im Juli 2007): Derzeit organisiert die Nasa den Ruhestand ihrer verbliebenen drei Raumfähren "Endeavor, "Atlantis" und "Discovery". Es laufen Gespräche darüber, welche Technikmuseen in den USA sich in Zukunft mit den tonnenschweren Weltraumveteranen aus Aluminium schmücken dürfen.
Space Shuttle "Atlantis" vor dem Start (im April 2010): Space Shuttles, die ersten - weitestgehend - wiederverwendbaren Raumfähren der Welt, sind für Raumfahrt- wie Designgeschichte gleichermaßen bedeutend.
Smithonian National Air and Space Museum: Die Nasa hat sich allerdings im Prinzip schon darauf festgelegt, die "Discovery" an das Haus in Washington zu geben. Doch bis der Transfer der Raumfähre an den Potomac-River offiziell verkündet ist, will sich das Museum nicht öffentlich zu der Sache äußern.
Space Suttle "Discovery" mit Haupttriebwerken (im Juni 2005): Die jeweils drei Tonnen schweren Hauptantriebe der Fähren werden vor dem Verkauf ausgebaut.
US-Präsident Obama mit Shuttle-Triebwerk (im April 2010): Die drei Pratt & Whitney-Aggregate, in denen Wasserstoff und Sauerstoff aus dem riesigen Außentank explosiv miteinander reagierten, werden nicht mitverkauft.
Raumfähre "Discovery" an der ISS (im April 2010): Wann der letzte Schalter im Cockpit eines Shuttles umgelegt wird, das weiß noch niemand so recht. Ende 2010 wird es wohl soweit sein, vielleicht auch Anfang 2011. Doch die Fähren sind sichtbar in die Jahre gekommen - und schon bald ein Fall fürs Museum.
Heimkehr der "Endeavour" (im Februar 2010): Mit der letzten Landung dieses Shuttles wird das Programm Geschichte sein.
"Endeavor" auf dem Weg zur ISS (im Februar 2010): Insgesamt haben sich nach Angaben der "New York Times" 20 Museen aus den USA beworben. Die Interessenten müssen hohe Voraussetzungen erfüllen. Unter anderem gilt es, eine spezielle Halle mit Klimaanlage vorzuweisen.
"Atlantis" vor der Sonne (im Mai 2009): die Shuttles werden nach ihren letzten Einsätzen von gefährlichen Materialien gesäubert. Aus dem Kühlsystem gilt es zum Beispiel, Ammoniakverbindungen zu entfernen. Außerdem müssen die Treibstoffe Monomethylhydrazin und Stickstofftetroxid aus den Leitungen des Shuttles verschwinden.
"Endeavour" auf Transportflugzeug (im Dezember 2008): Im Preis eingeschlossen ist auch der Transport der Shuttles vom Kennedy Space Center in Florida zu einem Flughafen in der Nähe des zukünftigen Ausstellungsorts. Bis Ende kommenden Jahres will die Nasa die Überführung über die Bühne haben - und anschließend den dafür benötigten Jumbo-Jet und die Spezialausstattung verschrotten.