Space-Vehikel Mit Mondbuggy und Weltraumspinne auf der Suche nach Leben
Frühes Konzept eines Mondfahrzeug: Diese Studie stammt von der Firma Philco, die auch mit anderen aufsehenerregenden aber unrealistischen Entwürfen auf sich aufmerksam machte.
"Apollo 15": Kommandant David Scott salutiert vor der Mondfähre Apollo 15 und der US-Flagge auf dem Mond. Die Besatzung der Apollo 15 war vom 31. Juli 1971 bis zum 2. August 1971 auf dem Mond und nutzte erstmals das Lunar Roving-Mondauto.
Mondlabor-Fahrzeug: Dieses Foto zeigt den Prototypen eines MOLAB-Fahrzeugs, das von General Motors gebaut und 1966 dem Geologischen Dienst der Vereinigten Staaten in Flagstaff, Arizona übergeben wurde. Das Fahrzeug, dessen Kabine 3,6 m lang und 2 m breit war, wurde in den Anfängen des Monderforschungsprogramms genutzt und kam hierbei unter anderem bei Schulungen der Astronauten zum Einsatz.
Rasen mit dem Mond-Rover: Die Mission Apollo 17 war der elfte bemannte Flug des Apollo-Programms der NASA und landete am 11. Dezember 1972 auf dem Mond. Auf dem Foto ist der Astronaut und Kommandant der Apollo 17 Eugene A. Cernan zu sehen, wie der den Lunar Rover bei einem Außenbordmanöver im Taurtus-Littrow-Tal testet. Doch blieb der Mond-Rover auch nach dem Rückflug stehen.
Astronaut auf Testfahrt: In der Wüste Arizonas fährt Jack R. Lousma den um 1971 von General Motors entwickelten Prototypen für einen Lunar Rover, der dem Original schon ziehmlich nahe kommt.
Buzz Aldrin bei der Mondlandefähre: Die Landung der Apollo 11 am 20. Juli 1969 war die erste bemannte Mondlandung in der Geschichte der Raumfahrt. Das Foto wurde von Neil A. Armstong aufgenommen. Mondfährenpilot Edwin E. Aldrin Jr. löst am 20. Juli 1969 das ALSEP - ein Gerätekomplex zur Durchführung von wissenschaftlichen Experimenten auf der Mondoberfläche - aus seiner Verstauung.
Skuriller Prototyp eines Mondfahrzeugs: Das Lunar Logistics System-Projekt 344 der amerikanischen Grumman Aerospace Corporation war ein Einmann-Fahrzeug mit zwei zweiräderigen Weltraummodulen. Der für die NASA entwickelte Lunar Rover wurde bereits 1963 entwickelt.
Wernher von Braun gibt Gas: Der deutsch-amerikanische Raketentechniker Wernher von Braun in einem Lunar Rover-Prototypen. Das Fahrzeug wurde ab Juni 1965 entwickelt, um die Beweglichkeit der Astronauten auf dem Mond zu erhöhen.
Frühes Konzept eines Mond-Labors: Dieses Fahrzeugkonzept sieht eher wie eine frühe Dampfmaschine mit Ausbick aus. Tatsächlich wurde das MOLAP zur Unterstützung der frühen Apollo Logistic Support System-Studien zwischen 1963 und 1964 entwickelt und am Marshall Space Flight Center (MSFC) gebaut. MOLAB steht hierbei für mobiles Laboratorium.
Erd-Ufo's und Raumfahrt-Fantasien: Das Titelblatt des "Electrical Experimenter" vom Juni 1915 zeigt eine runde Raumsonde, die über dem Mond schweben und rollen sollte. Der amerikanische Autor stellte sich eine Stahlsphere mit 18 Metern Durchmesser vor.
Krabbelkäfer-Konzept: Auch dieser Prototyp eines Mondfahrzeugs blieb trotz intensiver Versuche letztlich chancenlos. Die Räder sollten besondere Stabilität garantieren, doch die Firma North American Rockwell überzeugte nicht.
Auf dem Mond: James B. Irwin mit dem Lunar Roving Vehicle im Juli 1971 auf dem Mond. Der Astronaut war Teil der Besatzung der Apollo 15, die am 26. Juli 1971 zum Mond startete.
Spiralrad-Prototyp: Dieser Prototyp der Bendix Corporation wurde für die Beweglichkeitsstudien großer Lunar Rovers entwickelt. Die Größe der ergonomisch einzigartig geformten Räder reflektiert die Notwendigkeit, Krater zu befahren. Die Aufnahme stammt aus der Mitte der sechziger Jahre.
Außenbordmanöver: Der US-amerikanische Astronaut und Geologe Harrison H. Schmitt arbeitet vor einem riesigen Felsbrocken an der Station 6 des dritten Außenbordmanövers der Apollo 17 am 13. Dezember 1972. Untermalt von Countrymusikklängen cruisten die Mondfahrer auf dem Himmelskörper umher. Bis zu zwölf Stundenkilometer schnell flitzte das Alu-Cabrio - achtzehn Stunden lang.
Beeindurckende Geländegängigkeit: Am 19. Juni 2007 wurde der neue Mars Science Laboratory Rover des Jet Propulsion Laboratory vorgestellt - und mit ihm die Visionen neuer Missionen auf fernen Planeten. Der MSL soll etwa drei Mal so schwer werden, wie die Mars Exploration Rovers (MER) Spirit und Opportunity und bis zu 50 Kilogramm Instrumente tragen können - also gut neun Mal so viel wie die Rover "Spirit" und "Opportunity".
Der europäische Mondschreiter: Bereits in den nächsten 15 Jahren will die europäische Raumfahrtagentur ESA wieder Astronauten samt Space-Fahrzeug auf den Mond liften. Erst im April 2008 schrieb die ESA eine Belohnung von einer halben Million Euro für das Konzeptionsdesign eines bemannten Mond-Rover aus. Bis zu vierzehn Tonnen soll es wiegen dürfen. Da hätte auch sicher dieses an Star-Wars angelehnte Konzept eines AT-AT Landschreiters mit sechs Beinen aus einem Studentenwettbewerb der ESA aus dem Jahre 2002 eine reele Chance.
Animation der Exo-Mars-Landung: Die Startmasse der Raumsonde soll 1500 Kilogramm betragen. Eine Landesonde von rund 850 Kilogramm soll den rund 190 Kilogramm schweren Mars-Rover auf der Oberfläche des roten Planeten absetzen.
Die Namensgeberin und ihr Weltraumbuggy: Gerade mal in die dritte Klasse ging 2003 Sofi Collis, die Gewinnerin des Weltbewerbs, gebt den Weltraumrobotern einen Namen. Sie setzte auf "Spirit" (Geist) und "Opportunity" (Gelegenheit) und siegte. Die Marsvehicle kosteten 414 Millionen Dollar pro Stück, befinden sich seit 2004 auf dem roten Planeten und liefern immer noch Daten.
Die Marssonde Phoenix auf der Suche nach Leben: Diese Computergrafik der NASA (National Aeronautics and Space Administration) zeigt die Marssonde Phoenix, die laut der Europäischen Weltraumorganisation ESA am Morgen des 26. Mai 2008 auf dem Roten Planeten landen soll. Die NASA-Raumsonde startete ihre Mission am 4. August 2007 und soll mit ihrem Analyselabor an Bord nach Hinweisen auf vergangene Klimaänderungen und organische Moleküle suchen. Der Roboter benutzt hierfpr als eine Art Planetenbagger eine 2,35 Zentimeter lange Schaufel mit der in die Tiefe vorgestoßen wird. Die ESA-Sonde Mars Express, die den Planeten seit Dezember 2003 umkreist, wird die Mission überwachen und die von der Phoenix erfassten Daten aufzeichnen und zurück zur Erde senden.
Zukunftspläne: So ähnlich könnte es nach den Vorstellungen der NASA schon bald auf dem Mond aussehen.
Neue Ideen bemannter Mondflüge: Diese undatierte künstlerische Darstellung der NASA zeigt ein Konzept für eine neue Lunar-Raumsonde samt Mondfahrzeug (Rechts).
"Lunochod 1"-Modell: Das sowjetische Mondfahrzeug Lunochod 1 erforschte in der Zeit vom 17. November 1970 bis 4. Oktober 1971 den Erdtrabanten auf einer Fläche von 80.000 Quadratmetern. Hier zu sehen ist ein Exponat des Mondfahrzeugs in der Ausstellung Dortmunder Kulturtage über die sowjetische Weltraumforschung Anfang der siebziger Jahre.
Sowjetisches Mondmobil: Das Lunochod 1, auch bekannt unter der Bezeichnung Luna E-8, ist das erste sowjetische und sogar weltweit das erste unbemannte Mondmobil, das vom 17. November 1970 bis 4. Oktober 1971 den Erdmond erforschte.
Sandmann im russischem Mondmobil: Ein Mädchen bestaunt am 21. Juli 1997 in der Ausstellung "Abendgruß-Schau" im Neubrandenburger Haus der Kultur und Bildung einen Sandmann im Weltraummobil "Lunochod".
Viking-Raumsonde wird getestet: Diese Aufnahme zeigt die Viking-Raumsonde der NASA in einem Mars-Simulationslabor. Die Viking 1 wurde am 20. August 1975 gestartet und erreichte am 19. Juni 1976 die Marsumlaufbahn.
Die ersten Marsfotos der Viking 2: Die Raumsonde Viking 2 startete am 9. September 1975 und erreichte die Marsumlaufbahn am 7. August 1976. Am 3. September erfolgte die Landung in der Ebene Utopia Planitia.
Die ersten Marsaufnahmen: Die Viking 1 landete am 20. Juli 1976 in der Landschaft Chryse Planitia auf dem Mars und machte diese Aufnahmen.
Mars Pathfinder: Die US-amerikanische Marssonde wurde 1996 erfolgreich von der NASA eingesetzt und brachte mit dem Sojourner das erste von Menschen gebaute motorisierte Fahrzeug auf den Mars.
Der "Sojourner" auf dem Mars: Der Mars Pathfinder wurde am 4. Dezember 1996 an Bord einer Delta-II-Rakete von der Cape Canaveral Air Force Station in Florida gestartet und landete am 4. Juli 1997 auf dem Mars. Die Sonde bestand aus einer Landeeinheit mit Kameras und Messinstrumenten sowie einem Roboterfahrzeug namens Sojourner. Die Bewegungsfreiheit dieses nur 10,6 kg schweren Rovers ermöglichte die Analyse von viel mehr Gesteins- und Bodenproben als mit einer traditionellen Sonde.
Die Spirit: Künstlerische Darstellung der Spirit - ursprünglich Mars Exploration Rover A bzw. MER-A - die am 4. Januar 2004 im Gusev-Krater auf dem Mars landete. Die beiden 2004 auf dem Mars gelandeten Robotfahrzeuge Spirit und Opportunity zählen zu den erfolgreichsten Missionen. Ursprünglich für eine Lebensdauer von nur drei Monaten ausgelegt, kurven die beiden Rover immer noch durch den roten Staub und liefern unermüdlich Bilder und Messdaten.
Die Opportunity: Diese künstlerische Darstellung zeigt die Opportunity, die ursprünglich Mars Exploration Rover B (MER-B) hieß und die Schwestersonde der Spirit darstellt. Sie landete am 25. Januar 2004 in einem kleinen Krater auf dem Mars. Ziel der Sonde war die geologische Erkundung des Oberfläche.
Treffen der Generationen: Der Mars Exploration Rover (r.) und der deutlich kleinere Sojourner Rover am 5. Dezember 2002 im Vergleich.
Die Phoenix: Eine Computergrafik der NASA vom 2. Juni 2005 zeigt die Raumsonde, die am 4. August 2007 zum Mars gestartet ist. Das Zielgebiet der Phoenix liegt in der Nähe des nördlichen Pols.
Mars Science Laboratory: Diese Computergrafik vom 27. Februar 2007 zeigt ein Mars Science Laboratory, ein von der NASA geplanter Rover zur Erforschung des Planeten Mars. Die auf der Grafik zu sehende ChemCam soll Oberflächen aus bis zu zehn Metern Entfernung abdampfen, um dann die Zusammensetzung der darunter liegenden Schichten untersuchen zu können.
Der "Spider"-Rover der USA: Die moderne Techno-Spinne, das Mars Wissenschaftslaboratorium, mitten in der Entwicklungsphase am 1. Mai 2007. Dem Modell fehlt noch das komplette Innenleben, weshalb es vom Ingenieursteam vorläufig "Scarecrow" (Strohmann) getauft wurde.
Der Wissenschaftler und sein Baby: Der wissenschaftliche Leiter Steve Squyres, Professor für Astronomie und sein Mars Exploration Rover Mission (MER). Das maßstabsgetreuen Modell ist noch ohne Instrumente. Die Missionen der MERs Opportunity und Spirit, die im Juli 2003 in Richtung Mars starteten, zählen zu den erfolgreichsten. Anstatt nur drei Monate, wie geplant, senden sie noch heute, Jahre später, Daten an die Erde.
Animation der Landung von Beagle 2: Der Name "Beagle" geht auf das Expeditionsschiff HMS Beagle zurück, mit dem Charles Darwin eine fünfjährige Expedition durchführte, um die Küstenlinie Südamerikas zu kartieren. Diese Mission war jedoch weit weniger erfolgreich: Bereits gleich nach der Landung verstummte die unter der Federführung der Großbritanniens gebaute Sonde für immer.
Der ExoMars bei der Arbeit: Mindestens 600 Millionen Euro sollen die Kosten der Mission betragen. Deutschland ist anteilig mit 86 Millionen Euro dabei und baut seit Januar 2006 die Titan-Räder des Rovers im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln-Porz. Als fahrbares Weltraumlabor sollen die biologische Umwelt des Marsbodens studieren, dort nach früherem Leben gesuchen und mögliche Gefahren für eine spätere bemannte Mission erkundet werden.